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	<title>Naturreiseziele Archive - Pflanzenfrau</title>
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	<description>Kräuterhexen- und Gemüsefan- Wissen</description>
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	<title>Naturreiseziele Archive - Pflanzenfrau</title>
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		<title>Kärnten: Irschen &#8211; Ein ganzes Dorf voller Kräuterwissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 23:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irschen ist Teil der Slow Food Bewegung, aber eigentlich musste sich hier niemand dafür umstellen.Hier wird Essen schon immer nach alter Tradition hergestellt. Man legt Wert auf alte Sorten, auf ...</p>
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<p>Irschen ist Teil der Slow Food Bewegung, aber eigentlich musste sich hier niemand dafür umstellen.<br>Hier wird Essen schon immer nach alter Tradition hergestellt. Man legt Wert auf alte Sorten, auf saubere, gesunde und lokale Lebensmittel.</p>



<p>Wenn ich in Hamburg meine Kräuter verarbeite, muss ich lange ausprobieren, bevor etwas gut wird. In meiner Familie gibt es niemanden, der sich für solche Dinge interessiert und der mir Wissen weitergeben kann. Ich hatte eine Oma, die sich fast nur mit Essen aus ihrem Garten ernährt hat. Sie starb, als ich noch zu jung war, um mich für Fermentieren und Einmachtechniken zu interessieren. Heute finde ich es schade, dass ihr Wissen verloren gegangen ist.</p>



<p>In Orten wie Irschen war die Kräutertradition so groß, dass sie der nachfolgenden Tradition immer weitergegeben wurde. Ganz egal, ob sie das interessierte oder ob das Thema gerade in Mode war.</p>



<p>Hier beschäftigen sich die Menschen schon immer mit Heilkräutern und legen großen Wert darauf, ihr Wissen zu bewahren.</p>



<p>Deshalb hat sich das Dorf die Pflanzen zum Leitbild gemacht; Irschen wurde zu Kräuterdorf Irschen umbenannt, mehrere Kräutergärten wurden angelegt und die Bewohner stellen zusammen Kräuterprodukte her. Alles wird mit viel Liebe von Hand geernet und zu Tee, Tinktur und Salbe verarbeitet. <br>Inzwischen kommen Gäste aus aller Welt, um hier einzukaufen und Kräuterseminare zu machen. Oder wegen dem Kräuterfest, das jährlich am ersten Juliwochenende stattfindet.<br>So muss niemand aus Irschen in die Stadt abwandern, um im Büro zu arbeiten und kann das uralte Familien-Kräuterwissen weiterleben lassen. </p>



<p>Der Gründer des Kräuterdorfs Eckart Mandler führt mich durch die Kräutergärten in Irschen. Goldmelisse, Muskattellersalbei und Zitronenverbenen verströmen ihren Duft und lassen ihre Blüten in der Morgensonne leuchten.<br>Spritzmittel werden nicht benutzt, stattdessen werden alte, robuste Sorten angepflanzt, die sich selbst gegen Schädlinge verteidigen können.<br>Falls auch nach dem Ernten, Sortieren und Trocknen noch ein Käferchen auf dem Kraut sitzt, werden die Kräuter vor dem Verpacken noch kurz gefroren.</p>



<p>Er zeigt mir auch den Schulgarten. Die Kinder bekommen in Irschen Kräuterunterricht und lernen Gärtnern als Schulfach. So bekommt &#8222;Lernen fürs Leben&#8220; endlich einen Sinn.</p>



<p>Ich weiß, dass ich mit 15 nichts von Gärtnern und Einmachen wissen wollte. In der Lebensphase, in der wir am lernfähigsten sins, sind wir auch am ungeduldigsten. Aber vielleicht gibt es manchmal Lebensphasen, in denen man sanft zu etwas gedrängt werden muss, sonst bereut man es später. So wie man es bereuen würde, ein Musikinstrument spielen zu lernen und nach Jahren aufzugeben. Nur weil es einem gerade wichtiger erscheint, mit flippigen Freunden im Park die ersten Zigaretten zu rauchen.</p>



<p>In Irschen gehört Kräuterwissen in jeder Lebensphase fest dazu. Kräuterrituale und Erntezeiten sind Teil vom ganz normalen Jahresablauf. Holunderblüten und Preiselbeeren werden für Saft und Sirup geerntet, den man in jedem Restaurant bekommt. Wenn ich losziehe und im Stadtpark Blüten ernte, sorgt das jedes Mal für verstörte Blicke.</p>



<p>Irschen ist außerdem ein wunderbares Beispiel dafür, dass es nicht immer zwingend notwendig ist, zum Arbeiten in die Stadt zu ziehen.<br>Vielleicht ist dieses Dorf sogar ein absolut zukunftsweisendes Modell. In Zukunft werden immer mehr Büro- Jobs wegfallen und immer mehr Menschen arbeitslos. Was wäre, wenn sie sich wieder auf das besinnen, wozu Menschen urspringlich gemacht sind; nämlich Nahrung beschaffen. Anstatt unsere Nahrungspflanzen skrupellosen Agrokonzernen zu überlassen, können wir uns wieder selbst um sie kümmern.</p>



<p>Wenn wir uns zusammenschließen, ist Selbstversorgung plötzlich nicht mehr utopisch. Ich glaube, im Hinblick darauf, was gerade mit unserer Landwirtschaft passiert, ist sie die einzig vernünftige Möglichkeit.</p>



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		<title>Das Grüne-Soßen-Denkmal in Frankfurt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 23:14:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Monument für sieben Heldenkräuter Ehre, wem Ehre gebührt. Diese 7 Kräuter sind nicht einfach Bestandteil einer Soße. Sie haben die Frankfurter lange Zeit vor Krankheit und Elend bewahrt. Ihr Denkmal ...</p>
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<p>Monument für sieben Heldenkräuter</p>



<p>Ehre, wem Ehre gebührt. Diese 7 Kräuter sind nicht einfach Bestandteil einer Soße. Sie haben die Frankfurter lange Zeit vor Krankheit und Elend bewahrt. Ihr Denkmal hat man ihnen völlig zu Recht gebaut, denn diese Kräfte stecken in ihnen:</p>



<p>Ich finde, Pflanzen sollten überhaupt mehr Denkmäler bekommen. Wäre so ein Kräuterdenkmal nicht in jeder Stadt ein Highlight? Welcher Pflanze würdet ihr gern ein Denkmal setzen? Schreibt es mir in die Kommentare.</p>
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		<title>Hamburgs Tomatenretter &#038; warum wir alte Tomatensorten brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2019 14:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich das Gewächshaus der Tomatenretter betrete, erwarte ich rote runde Früchte an Sträuchern. Ich finde etwas völlig anderes: Tomaten in Grün, lila und schwarz. Tomaten mit Streifen, in länglich, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pflanzenfrau.de/tomatenretter/">Hamburgs Tomatenretter &#038; warum wir alte Tomatensorten brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pflanzenfrau.de">Pflanzenfrau</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als ich das Gewächshaus der Tomatenretter betrete, erwarte ich rote runde Früchte an Sträuchern. Ich finde etwas völlig anderes: Tomaten in Grün, lila und schwarz. Tomaten mit Streifen, in länglich, in Birnen- und Herzform, in Kindskopfgröße und im Miniformat, nicht größer als Stachelbeeren.<br><br>Mir entgleiten vor Entzückung die Gesichtszüge, mit offenem Mund bestaune und betaste ich die Tomaten in ihren bunten Prachtgewändern. Wer mich von außen sieht, würde wahrscheinlich denken, ich sei auf LSD.<br><br>Ihr Geschmack ist so vielfältig wie ihr Aussehen. Manche schmecken zuckersüß und so knackig, dass sich ihr Inhalt im hohen Bogen über meiner Jacke verteilt, als ich reinbeiße. <br>Andere sind fleischig, zart und weich und schmecken nach Sonnenstrahlen und Sommererfrischung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-herzform.jpg" alt="tomate herzform hamburg" class="wp-image-1692" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-herzform.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-herzform-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-herzform-100x151.jpg 100w" sizes="(max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p><br>Wieso wurden mir diese wunderbaren Gewächse bisher vorenthalten? Warum kannte ich Tomaten nur als rote Billardkugeln ohne Geschmack?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alte Tomatensorten sind in Gefahr</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/alte-tomatensorten.jpg" alt="samenfeste Tomaten" class="wp-image-1685" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/alte-tomatensorten.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/alte-tomatensorten-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/alte-tomatensorten-100x151.jpg 100w" sizes="(max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p><br>Die Tomatenretter bauen nur alte, <a href="https://pflanzenfrau.de/slow-food-kaernten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="samenfeste Sorten (öffnet in neuem Tab)">samenfeste Sorten</a> an, denn viele davon sind fast ausgestorben. Um das genau zu erklären, muss man ein bisschen weiter ausholen;</p>



<p>Gemüse vermehrt sich normalerweise von selbst. Die Natur hat ein geniales System entwickelt, denn aus jedem kleinen Tomatenkern kann eine neue Pflanze entstehen, völlig gratis und von selbst. Da sich mit diesem System aber kein Geld verdienen lässt, haben Konzerne das <strong>Hybridsaatgut</strong> erfunden, das jedes Jahr neu gekauft werden muss. <br>Es entsteht im Labor und aus Pflanzen, die in ihrer Blühbiologie so beeinflusst wurden, dass sie sich <strong>nicht mehr von selbst vermehren</strong>. </p>



<p>Wegen der höheren Erträge und der besonders einheitliche Pflanzen, die aus Hybridsaatgut entstehen, verkauft es sich gut. <br>Nach <strong>EU-Gestzgebung</strong> muss jedes Gemüse eine bestimmte Form, Farbe und Größe haben. Nur das Gemüse, dass diesen Normen entspricht, schafft es in die Supermärkte. Deshalb gibt es dort keine alten Gemüsesorten mehr und deshalb geraten sie allmählich in Vergessenheit.</p>



<p>Die höheren Erträge gibt das Hybridsaatgut allerdings nur dann her, wenn man die Pflanzen mit reichlich <strong>Pestiziden</strong> besprüht. Da sie nicht auf natürliche Art entstanden sind, können sich auch nicht mehr auf natürliche Art gegen Schädlinge verteidigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter.jpg" alt="tomatenretter hamburg" class="wp-image-1693" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-864x572.jpg 864w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Alte, samenfeste Sorten haben „gelernt“ Stoffe zu bilden, die ihren Fressfeinden den Appetit verderben. </h3>



<p>Man nennt sie <strong>sekundäre Pflanzenstoffe</strong> und genau sie sind es, die für Menschen gesundheitliche Wirkung haben. (Deshalb sind alte Sorten immer gesünder).</p>



<p>Supermarkttomaten wachsen oft auf Substratböden anstatt in Erde, deshalb enthalten sie kaum noch Nährstoffe. <strong>Wenn im Boden keine Nährstoffe sind, kann auch die Pflanze keine enthalten.</strong><br>Für wirklich guten Boden braucht es Regenwürmer und die gibt es hier im Tomatenretter Gewächshaus im großen Stil.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Saatgut Archiv zur Rettung alter Sorten</h4>



<p>Die Tomatenretter haben ein riesiges Saatgut-Archiv über aktuell 304 alte Tomatensorten angelegt. Das Saatgut kann auch verschickt werden (ihr erreicht die Tomatenretter unter <em>info@tomatenretter.de</em>).<br>Die Tomaten, die aus diesen Samen entstehen, sind nicht nur wunderschön, sondern haben besonders klangvolle Namen wie Ivory Drops und Zuckertraube.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/mini-tomate.jpg" alt="alte tomatensorten" class="wp-image-1694" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/mini-tomate.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/mini-tomate-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/mini-tomate-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Zellschützer und Glücklichermacher &#8211; so gesund sind Tomaten</h4>



<p>Mich machen Tomaten allein vom Anblick glücklich. Aber auch stofflich wirken sie stimmungsaufhellend, denn sie enthalten Tyramin und Serotonin. Die B-Vitamine stärken die Nerven, Lycopin, Flavonoide und Anthozyane sind Radikalfänger und <strong>schützen unsere Zellen vor Alterung und Entartung</strong>.</p>



<p>Am meisten Nährstoffe haben am Strauch gereifte, frisch geerntete und sonnenverwöhnte Tomaten. Das spricht ganz klar für <strong>regionale Bio-Tomaten; ihr Antioxidantiengehalt ist fast doppelt so hoch wie der von konventionell erzeugten.</strong></p>



<p>Tomaten mögen keine langen Transporte und Lagerzeiten, am besten verbraucht man sie innerhalb von 5 Tagen. <br>Sie sind Freunde der Sonne und vertragen keine Aufenthalte im Kühlschrank, dort schrumpeln sie und verlieren Aroma. <br><strong>Tomaten aus dem Kühlhaus haben einen Großteil ihrer Heilkraft eingebüßt</strong>. Wer eine große Ernte einfährt und nicht weiß, wohin damit, kann sie gut einfrieren und nach dem Auftauen für Suppe und Sauce verwenden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-gruen.jpg" alt="tomate" class="wp-image-1689" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-gruen.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-gruen-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-gruen-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Anfängliche Skepsis gegen die runde Aztekenfrucht</h4>



<p>Die Tomate ist eigentlich eine <strong>Aztekenpflanze</strong>. <br>Als sie aus Mexiko nach Europa kam, wollte sie niemand essen, denn sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Das sind normalerweise Giftpflanzen, außerdem war die Zeit der Hexenverbrennung und alles, was psychedelisch wirkte, galt als böse.<br>Man fand es auch ziemlich <strong>anstößig von der Tomate, dass sie rot, prall und voll schleimiger Samen war.</strong> Dieser doppelt bösen Frucht gab man Namen wie Tollapfel oder Wolfspfirsich.<br>Bis 1820 ein amerikanischer Colonel groß verkündete, er würde auf seiner Veranda  eine ganze Schüssel Tomaten essen. Eine sensationshungrige Meute versammelte sich am Schauplatz, um den Verrückten eines grauenvollen Todes sterben zu sehen.<br>Als er nicht starb, brachte man der Tomate immer mehr Vertrauen entgegen. Heute ist sie eine der meistangebauten Gemüsesorten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tomatenretter werden</h4>



<p>Spätestens nach dieser Tomatengeschichte solltet ihr also überzeugt sein, dass ihr Tomaten braucht, sowohl im Garten als auch auf dem Teller.</p>



<p>Schaut also entweder direkt bei den <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Tomatenrettern (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.tomatenretter.de/" target="_blank">Tomatenrettern</a> vorbei oder bestellt euch ein Saatgut <a href="https://www.tomatenretter.de/f%C3%B6rdermitglied-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Abo (öffnet in neuem Tab)">Abo</a> gegen einen kleinen monatlichen Beitrag.</p>



<p><strong>Hinkommen: </strong>Auf der Karte sieht es zwar weit aus, aber eine Fahrradtour (von Hamburg) zu den Tomatenrettern lohnt sich. <br>Auf verwinkelt verwunschenen Wegen kommt man schon auf dem Hinweg in eine Tiefenentspannung und kann das Grün genießen. Man fährt über Deiche, durch grüne Baumtunnel, an Seen, Schilf und Schafen vorbei bis zum Reitbrooker Hinterdeich.<br>Falls ihr keine Tomaten mögt, hier wachsen noch viele andere, samenfeste Gemüsesorten.<br><em>Reitbrooker Hinterdeich 291, 21037 Hamburg</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/rettich.jpg" alt="rübchen" class="wp-image-1688" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/rettich.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/rettich-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/rettich-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



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		<title>Warum wir Slow Food statt Fast Food brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 17:16:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich von selbst gemachten Brennesselsmoothies oder Gierschsuppen erzähle, bekomme ich oft Reaktionen wie: &#8222;Das würde ich auch gern machen, aber mir fehlt die Zeit.&#8220; So ist das nunmal bei ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pflanzenfrau.de/slow-food/">Warum wir Slow Food statt Fast Food brauchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://pflanzenfrau.de">Pflanzenfrau</a>.</p>
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<p>Wenn ich von selbst gemachten Brennesselsmoothies oder Gierschsuppen erzähle, bekomme ich oft Reaktionen wie: &#8222;Das würde ich auch gern machen, aber mir fehlt die Zeit.&#8220;</p>



<p>So ist das nunmal bei Menschen mit Vollzeitbeschäftigung. Ich vestehe, dass man vor und nach normalen Bürotagen nur noch ins Bett will.<br>Nur manchmal frage ich mich, ob es wirklich keinen anderen Weg gibt, als sein ganzes Leben der Arbeit zu opfern.</p>



<p>Carlo Petrini, der Gründer der Slow Food Bewegung, formuliert es so:<br><em>&#8222;Unser Jahrhundert, das unter dem Zeichen der Industriegesellschaft begonnen und sich entwickelt hat, erfand zuerst die Maschine und modellierte dann nach ihr das Leben.<br>Wir sind durch Schnelligkeit versklavt und allesamt dem selben heimtückischen Virus erlegen: Fast Life, der unsere Gewohnheiten beeinträchtigt, unser Privatleben durchdringt und uns zwingt, Fast Food zu essen.<br>Um seines Namens würdig zu sein, sollte sich der Homo sapiens von der Schnelligkeit trennen, bevor sie ihn zu einer Art verkommen lässt, der das Aussterben droht.&#8220;</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir leben in einer Zeit, in der sich jeder an unmittelbare Bedürfnisbefriedigung gewöhnt hat. </h3>



<p>Alles, was uns aufhält, fühlt sich in unserer Welt nach Zumutung an. Die Oma vor uns an der Kasse. Langsam fahrende Menschen auf der Autobahn, Zug-Verspätungen oder Schlangestehen.</p>



<p><strong>Aber sind wir von Natur aus so ungeduldige Wesen? Oder haben wir unser Leben und Denken der Produktivität so angepasst, dass wir keine Art von Verzögerung mehr ertragen?</strong></p>



<p>Wenn wir keine Termine hätten, könnten wir Warten dann als geschenkte Zeit empfinden? Als Möglichkeit, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die man sonst nicht getroffen hätte?<br>Und würden wir die &#8222;verlorene&#8220; Zeit zu Hause wirklich so viel sinnvoller verbringen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso Fast Food so schädlich ist</h2>



<p>Essen ist vielen etwas Lästiges geworden, das uns vom Arbeiten abhält und das wir schnell zwischendurch erledigen.</p>



<p>Aber allein die Essensaufnahme braucht Zeit.<br>Wenn wir uns nicht genügend Zeit zum Kauen nehmen, verdauen wir nicht gut und nehmen die Nährstoffe im Essen nicht richtig auf.<br>Unser Sättigungsgefühl braucht <strong>Pausen zwischen den Gängen</strong>. Ohne die futtern wir weiter und merken erst viel später, dass wir zu viel gegessen haben. <br>Eine funktionierende Verdauung ist aber die absolute Grundlage für die meisten Körperfunktionen. Wer sie vernachlässigt, riskiert Entzündungen im Darm, die Ursache für viele <strong>chronische Krankheiten</strong> sind.</p>



<p>Industriell gefertigtes Essen wird möglichst zeit-effizient hergestellt. Brotteig bekommt nicht mehr die Zeit zum Aufgehen. So werden bestimmte Stoffe im Getreide (z.B. Phytate) nicht abgebaut, was Verdauungsprobleme verursacht. <br>Obst wird unreif geerntet und kann seinen Geschmack nicht entfalten. Die meisten Vitamine gehen so verloren, denn erst im reifen Zustand sind alle sekundären Pflanzenstoffe ausgebildet.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="774" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-1024x774.jpg" alt="slow food" class="wp-image-1418" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-1024x774.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-300x227.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-768x581.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-100x76.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-864x653.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-1200x908.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food.jpg 1428w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Es gibt Lebensbereiche, die wir nicht beliebig beschleunigen können. Wachstum gehört dazu.</h3>



<p>Das Effizienzdenken hat sich in alle Lebensbereiche ausgebreitet, ohne Rücksicht darauf, dass Reife und Wachstum Zeit brauchen, das ist bei Pflanzen nicht anders als bei Menschen.</p>



<p>Um in weniger Zeit mehr Erträge einzufahren, wurden <strong>Hybridsorten</strong> gezüchtet und <strong>unter enormen technischen und chemischen Aufwand </strong>angebaut. Deren <strong>Früchte werden größer, haben aber kaum noch Nährstoffe</strong>. So wird selbst Gemüse zu einem Lebensmittel, das nur noch leere Kalorien enthält und keine wichtigen Vitamine mehr liefert.</p>



<p><strong>Hybridsaatgut muss jedes Jahr neu gekauft werden</strong>, denn die daraus entstehenden Pflanzen wurden in ihrer Blühbiologie so beeinflusst, dass sie sich nicht mehr auf natürliche Weise vermehren.<br>Für die Saatgutkonzerne ist das ein <strong>großes Geschäft</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="527" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-1024x527.jpg" alt="Hybridsaatgut Anbau" class="wp-image-1440" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-300x154.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-768x395.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-100x51.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-864x445.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Hybridsorten: maximaler Ertrag, minimaler Vitamingehalt</h4>



<p>Der Anbau von Hybridsorten wird immer größer, denn inzwischen gibt es <strong>EU-Richtlinien, die dafür sorgen, dass nur noch möglichst uniform aussehendes Gemüse auf den Markt kommt</strong>. <br>Eine immer gleiche Form und Farbe erreicht man nur noch mit Hybridsorten.  So verschwinden alte Sorten vom Markt, der Verbraucher kann sich nicht mal mehr dafür oder dagegen entscheiden. </p>



<p>Das ist einerseits problematisch, weil <strong>mit den <a href="https://pflanzenfrau.de/tomatenretter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="alten Sorten (öffnet in neuem Tab)">alten Sorten</a> ein besonderer Geschmack und eine hohe Vitamindichte verschwindet</strong>. Aber auch, weil diese Sorten genau an ihren heimischen Standort angepasst sind. Sie haben &#8222;gelernt&#8220;, sich gegen heimische Schädlinge zu verteidigen und sich dem lokalen Klima angepasst. <strong>Sie brauchen keine Pestizide und können komplett giftfrei angebaut werden</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Samenfeste Sorten in Gefahr</h4>



<p>Pflanzenzucht wird seit der Steinzeit betrieben und <strong>alte, samenfeste Sorten haben sich über viele Generationen entwickelt.</strong><br>Wir stehen wie auf den Schultern unserer Ahnen, die ihr Pflanzenwissen immer weitergegeben und -entwickelt haben. Wäre es nicht wie ein Schlag in ihr Gesicht, ihr Erbe einfach zu vergessen?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Slow Food als Antwort auf die Probleme unserer Zeit</h4>



<p>Zum Glück gibt es Menschen, die sich gegen die immer mächtiger werdenden Saatgutkonzerne wehren. Teil der Arbeit von <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Slow_Food" target="_blank">Slow Food</a> ist es, alte Sorten vor dem Aussterben zu bewahren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="687" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-1024x687.jpg" alt="Slow Food Gemüse" class="wp-image-1423" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-1024x687.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-768x516.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-864x580.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-1200x805.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese.jpg 1609w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Slow Food hat in Kärnten lange Tradition</strong>. Hier wird Brot aus Einkorn, einer alten Getreidesorte, gebacken. Heimische Seeforellen werden gefangen und alte Apfelsorten angebaut.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten.jpg" alt="Slow Food Travel Kaernten" class="wp-image-1425" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>In Kärnten ist sogar der Trend des <strong>Slow Food Reisens </strong>entstanden. Das macht absolut Sinn, denn wer wirklich Erholungsurlaub machen will, braucht Ruhe, heilsame Luft und heilsames Essen gleichzeitig. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Reise zum Ur-Mais</h4>



<p>In Kärntner Gailtal wohnt auch <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Sepp Brandstätter (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.slowfood.travel/de/slow-food-travel-alpe-adria-kaernten/essen-trinken/slow-food-produzenten/bauernhof+brandst%c3%a4tter_firm_61565" target="_blank">Sepp Brandstätter</a>. Er hat sich an eine Pflanze gewagt, die es woanders nur noch als Hybridsorte gibt: Mais. <br>Er rettete den <strong>Gailtaler weißen Landmais</strong>, den seine Familie seit Generationen angebaut hatte.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Gailtaler-Landmais.jpg" alt="Gailtaler Landmais" class="wp-image-1431" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Gailtaler-Landmais.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Gailtaler-Landmais-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Gailtaler-Landmais-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p>Sein Kampf für den samenfesten Ur-Mais hat 20 Jahre (!!!) gedauert. Denn seit dem Einzug der &#8222;modernen Landwirtschaft&#8220; hatte sich niemand mehr um die Qualität der Böden gekümmert. Der<strong> Boden die Voraussetzung dafür, dass Pflanzen Nährstoffe enthalten</strong>, sie beziehen sie ja über die Wurzeln.</p>



<h4 class="wp-block-heading">20 Jahre, um ein richtig gutes Lebensmittel herzustellen &#8211; besser kann man den Slow Food Gedanken nicht umsetzen</h4>



<p>Sepp brauchte allein 10 Jahre, bis wieder Regenwürmer im Boden waren. (Charles Darwin bezeichnete den Regenwurm mal als &#8222;den wichtigsten Helfer des Bauern&#8220;.) Wo Regenwürmer leben, ist der Boden gesund.</p>



<p>Aber auch mit der Wiederherstellung des Bodens war der Kampf noch nicht zuende.<br>Jede Maisernte wurde Sepp von Vögeln und Waldtieren streitig gemacht. Den Mais aus Hybridsaat rührten die Tiere nicht an (im Gegensatz zu Menschen wissen die meisten Tiere instinktiv, was gut für sie ist).<br>Sepp lernte, seinen Mais mit Plastikflaschen und Chili zu schützen, aber immer ohne Chemie.<br>Es war ein langer Kampf um den Ur-Mais, für den man viel Idealismus, Mut und ein bisschen Sturheit braucht, wie Sepp selber sagt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="677" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-1024x677.jpg" alt="Urmais Kaernten" class="wp-image-1438" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-1024x677.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-300x198.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-768x508.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-864x571.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-1200x793.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten.jpg 1593w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Glutenfreier Ur-Mais</h4>



<p>Inzwischen hat Sepp´s Mais viele <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Erfolgsgeschichten (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.genusslust.info/artikel/der-weisse-gailtaler-landmais-ein-europaeisches-phaenomen/" target="_blank">Erfolgsgeschichten</a> geschrieben. Er ist Held vieler internationaler Berichte geworden, auch weil er komplett glutenfrei und somit für Zölikalie-Betroffene geeignet ist.</p>



<p>Der Gailtaler weiße Landmais ist ein glückliches Beispiel mit gutem Ausgang unter vielen anderen mit traurigem Ausgang. Denn es gibt viele alte Sorten, die niemand gerettet hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wir haben inzwischen 90 % unserer Saatgutvielfalt verloren.</h4>



<p>Um das Sorten- Sterben zu beenden, braucht es mehr mutige Menschen wie Sepp und mehr <strong>Bewusstsein für das, was wir essen</strong>. Vor allem brauchen wir wieder <strong>mehr Geduld</strong>; Pflanzenanbau, Essen und Kochen sind es wert, Zeit in Anspruch zu nehmen.</p>



<p>Sepp kann seinen Maisgries und sein Maismehl inzwischen gut verkaufen, denn er produziert es 100% glutenfrei. (Mais ist von Natur aus glutenfrei, muss aber auch in der Verarbeitung streng von anderem Getreide getrennt werden, um für Zölikalie-Betroffene geeignet zu sein.)<br><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Hier könnt ihr Sepp´s Mais bestellen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.landmais.com/show_content.php?hid=2" target="_blank">Hier könnt ihr Sepp´s Mais bestellen</a></p>



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		<title>Die Zirbe &#8211; Einschlafhelfer in Baumgestalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 14:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als wir in den Nockbergen ankommen, empfängt uns eine weiße Wand. Erst kurz bevor man glaubt, davor zu laufen, sieht man die Dinge im Nebel auftauchen. Zirben und Bergseen liegen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als wir in den Nockbergen ankommen, empfängt uns eine weiße Wand. Erst kurz bevor man glaubt, davor zu laufen, sieht man die Dinge im Nebel auftauchen. <br>Zirben und Bergseen liegen zugedeckt da und wollen noch schlafen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe.jpg" alt="Nebel Turracher Hoehe" class="wp-image-1343" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Wir treffen unsere Wanderführerin Helga Riepl und starten den Aufstieg auf die <strong>Turracher Höhe</strong>. Wir wandern weder schnell noch besonders steil bergauf, trotzdem bin ich immer die letzte. Im Hamburg ist der höchste Berg, den ich besteige, der Deich. Höhenmeter bin ich nicht gewohnt und hier fühlt sich die kleinste Stufe an wie Mount Everest.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nockberge.jpg" alt="Zirbe Nockberge" class="wp-image-1354" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nockberge.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nockberge-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nockberge-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p>Die Sonne verwandelt die Nebelschwaden allmählich in Tautröpfchen, die die gesamte Landschaft beglitzern. Als sei das noch nicht genug, setzt das Wollgras weiße Tupfer ins Gras. Wie frisch gewaschen hängt ihm das weiße, nasse Haar vom Stiel herunter.<br>Würde gleich eine Fee oder ein Troll um die Ecke biegen, ich wäre nicht erstaunt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras.jpg" alt="Wollgras Nockberge" class="wp-image-1344" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Ich bin so fasziniert, dass ich meinen rechten Fuß in ein tiefes Schlammloch setze und die Wanderung mit einem triefenden, quietschendem Schuh fortsetze.<br>Die sowieso schon langsam laufende Gruppe hängt mich oft ab, weil ich die Orchideen zu lange bestaune oder Baumstämme befühle.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee.jpg" alt="Orchidee" class="wp-image-1341" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Wollgraslandschaften und Pflanzen, die Tiere jagen</h4>



<p>Jede Pflanze trägt zur Skurrilität der Landschaft bei: die Zirbe mit ihren derart verschlungenen Wurzeln, dass sie fast wie ein Knäuel wirken. Als hätte man versucht, mit ihren Wurzeln zu stricken. Alpenrosen setzen rosa Akzente ins saftige Grün. Das feine lange Gras biegt sich entspannt im Wind mit. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe.jpg" alt="Wurzel Zirbe" class="wp-image-1356" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Viele potente Heilpflanzen, die ich bisher nur aus Büchern kenne, begegnen mir hier endlich live; Arnika, Enzian, Meisterwurz, Alpen- Thymian.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika.jpg" alt="Arnika" class="wp-image-1345" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Arnika</figcaption></figure>



<p>Sogar Pflanzen, die Tiere jagen, gibt es hier. Das <strong>Alpen-Fettkraut</strong> schaut mit seinen kleinen lila Blüten ganz unschuldig aus, lockt aber Insekten in den sicheren Tod. Wer auf seinen Blüten landet, wird mit einem schleimigen Sekret festgehalten und gefressen.<br>Das Fettkraut ist nur eines von vielen Pflanzen- Highliths im <strong>Hochmoor</strong>. <br>Allein die Namen der Pflanzen versetzen mich in Verzückung: Wasserschlauch, Sonnentau, Mehlprimmel.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut.jpg" alt="Alpen Fettkraut" class="wp-image-1348" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Alpen- Fettkraut</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten.jpg" alt="hochmoor kaernten" class="wp-image-1349" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Hochmoor- Landschaft</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Was die Zirbe so besonders macht</h4>



<p>Helga Riepl erzählt uns von der Zirbe. Dass sie manchmal auf blankem Felsen wächst. Dass es ihr gelingt, in Symbiose mit mehreren Spezialpilzen trotz Steinboden an Nährstoffe zu kommen. Dass sie der Hungerkünstler unter den Bäumen ist und mit sehr wenig Nährstoffen zurecht kommt. Dass es schwer ist, das Alter einer Zirbe zu schätzen, weil sie Zeiten durchlebt, in denen für großes Höhenwachstum einfach zu wenig Nährstoff vorhanden ist.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wuchsform-zirbe.jpg" alt="wuchsform zirbe" class="wp-image-1359" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wuchsform-zirbe.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wuchsform-zirbe-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wuchsform-zirbe-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p>Zirben gedeihen nur in den Alpen, denn sie brauchen den Zirbenröhrling im Boden, der nur hier vorkommt. Im Flachland gehen sie sofort ein, daher darf man nie versuchen, sie umzupflanzen.</p>



<p>Die Zirbe hat sich auf die widrigsten Umstände spezialisiert und die Alpen zu ihrem Reich gemacht. Sie wächst dort, wo sich kein anderer Baum ansiedeln könnte; auf Felsböden, an steilen Hängen und in Eis, Wind und Schnee. So genügsam dieser Baum ist, so besonders ist sein Holz. Der Duft wirkt beruhigend und <strong>wer im Zirbenbett schläft, spart pro Nacht bis zu 3000 Herzschläge.</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe.jpg" alt="wandern turracher hoehe" class="wp-image-1352" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Zirbenholz wirkt beruhigend und schlaffördernd</h4>



<p>Die beruhigenden Eigenschaften von <a href="https://pflanzenfrau.de/entspannung-schlaf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Zirbenholz (öffnet in neuem Tab)">Zirbenholz</a> sind wissenschaftlich belegt. An der Uni Graz gab es mehrfach <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Studien (öffnet in neuem Tab)" href="http://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/content/titleinfo/3765031" target="_blank">Studien</a>, in denen die schlaffördernde Wirkung bestätigt wurde.</p>



<p>Beim Einschlafen erzeugt unser Körper einen Stoff namens Acetylcholin, ein körpereigenes Beruhigungsmittel. <br>Die Pinene der Zirbe verhindern den vorzeitigen Abbau dieses Beruhigungsmittels, so können wir besser durchschlafen. Besonders in Städten und Umgebungen mit Störgeräuschen und viel künstlicher Beleuchtung passiert es schnell, dass Acetylcholin vorzeitig abgebaut wird und wir nachts nicht genug Ruhe finden. Die Pinene wirken dem entgegen und sorgen so für erholsamen Schlaf und eine gute nächtliche Körper-Regeneration.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See.jpg" alt="Nockberge See" class="wp-image-1351" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Was man beim Zirbenholz- Kauf beachten muss</h4>



<p>Die Nockberge sind das größte zusammenhängende Zirbengebiet in Europa. Echtes Zirbenholz bezieht man am besten von hier. <br>Denn neben der Zirbe aus den Alpen gibt es noch die sibirische Zirbe. Sie wächst zwar auch im Flachland, hat aber nicht die gleichen Heileigenschaften. Ihr Holz wird auch als Zirbenholz deklariert, ist aber viel günstiger.</p>



<p>Wer nicht gleich ein ganzes Bett aus Zirbe kaufen will, kann auch mit Zirbenspänen im Kopfkissen starten. Oder (noch einfacher); einen Beutel Zirbenspäne neben das Kissen legen. <br>Helga Riepl hat Späne dabei und wir dürfen uns bei einer Pause am See einen Beutel daraus basteln.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten.jpg" alt="see zirbe kaernten" class="wp-image-1353" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach.jpg" alt="kuehe turrach" class="wp-image-1361" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge.jpg" alt="pflanzen nockberge" class="wp-image-1358" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian.jpg" alt="Alpen- Thymian" class="wp-image-1347" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Alpen- Thymian</figcaption></figure>



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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/enzian.jpg" alt="Enzian" class="wp-image-1360" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/enzian.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/enzian-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/enzian-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /><figcaption>Enzian</figcaption></figure>



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		<title>Pflanzenfan-Highlights im Kufsteinerland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 15:52:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem kleinen Schwung fängt der Sessel des Kaiserlifts an, mich gen Kaisergebirge zu ziehen. Unter meinen Füßen erscheinen die ersten Baumwipfel und mich umgibt nichts als frische Waldluft und ...</p>
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<p>Mit einem kleinen Schwung fängt der Sessel des Kaiserlifts an, mich gen Kaisergebirge zu ziehen. Unter meinen Füßen erscheinen die ersten Baumwipfel und mich umgibt nichts als frische Waldluft und eine uneingeschränkte, mit jedem Meter schöner werdende Panoramasicht auf das Kufsteinerland.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaiserlift.jpg" alt="Kaiserlift Sicht Kufsteinerland" class="wp-image-1300" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaiserlift.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaiserlift-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaiserlift-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaiserlift-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaiserlift-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Baumbeobachtung aus der Luft mit dem Kaiserlift</h4>



<p>Der Kaiserlift ist mit Einzelsesseln bestückt. So läuft niemand Gefahr, vom Sitznachbarn vollgequatscht und vom Liftfahren abgelenkt zu werden. Ich weiß so etwas immer sehr zu schätzen.<br>Auch nach 10 Minuten Fahrt finde ich das Ganze immer noch sehr aufregend. Durch die minimalistische Lift- Ausstattung gibt es kaum Begrenzung zwischen mir und der Luft, es fühlt sich an wie fliegen. <br>Ich schwebe ganz nah an einer Tannenmistel vorbei, die ich vom Boden nie gesichtet hätte, über wilde Orchideenfelder hinweg und wünsche mir, den ganzen Tag mit diesem Lift zu fahren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kufsteinerlandalmwiese.jpg" alt="Almwiese" class="wp-image-1305" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kufsteinerlandalmwiese.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kufsteinerlandalmwiese-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kufsteinerlandalmwiese-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kufsteinerlandalmwiese-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kufsteinerlandalmwiese-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Das gesamte Kaisergebirge ist Naturschutzgebiet und das hier ist der einzige Lift.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Bergkräutertour Des Kaisers Pflanzenschätze</h4>



<p>Ich bin immer noch ganz selig, als wir oben ankommen. Mein Pflanzen-Guide <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Gabi  (öffnet in neuem Tab)" href="https://blog.kufstein.com/de/gabi-markl.html" target="_blank">Gabi </a>und ich gehen los, kommen aber nicht weit, schon auf den ersten Metern begegnen uns mehrere Alpenkräuter, die mir völlig unbekannt sind.  <br>Ich lerne den Silbermantel kennen, die alpine Form des Frauenmantels. Die Schneerose, den Wolfseisenhut, die Trollblume und den stinkenden Hainsalat (der übrigens nicht stinkt, sondern nach frisch geschälten Kartoffeln riecht.)</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Silbermantel.jpg" alt="Alchemilla" class="wp-image-1302" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Silbermantel.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Silbermantel-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Silbermantel-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Silbermantel-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Silbermantel-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Silbermantel</figcaption></figure>



<p>Geerntet werden darf hier nicht, das ist in jedem Naturschutzgebiet verboten. Ich freue mich aber, viele mir bisher nur aus dem Buch bekannte Heilpflanzen endlich mal live zu sehen und anzufassen. Den Meisterwurz zum Beispiel oder die Teufelskralle (nicht zu verwechseln mit der afrikanischen Teufelskralle, die es bei uns oft in Kapselform zu kaufen gibt).</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/teufelskralle.jpg" alt="Teufelskralle" class="wp-image-1306" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/teufelskralle.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/teufelskralle-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/teufelskralle-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/teufelskralle-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/teufelskralle-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Teufelskralle</figcaption></figure>



<p>Gabi führt mich über blühende Bergwiesen, vorbei an Lärchen, Tannen und <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Fichten (öffnet in neuem Tab)" href="https://pflanzenfrau.de/fichte/" target="_blank">Fichten</a>, die mir ihre hellgrünen Wipfel verlockend entgegenstrecken. Ich würde sie gern beernten, die Wipfel schmecken immer sehr erfrischend. Aber selbst in Nicht- Naturschutz- Gebieten, muss man mit der Wipfelernte vorsichtig sein. Für den Baum sind sie wie junge Ärmchen, deren Wachstum beendet wird, wenn der Wipfel fehlt. <br>Wer Wipfel pflückt, sollte man das an unterschiedlichen Stellen tun, damit der Baum gleichmäßig weiterwächst und nicht plötzlich rechts unten eine kahle Stelle hat.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wipfel.jpg" alt="Fichtenwipfel" class="wp-image-1307" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wipfel.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wipfel-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wipfel-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wipfel-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wipfel-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wolfseisenhut.jpg" alt="Wolfs-Eisenhut" class="wp-image-1303" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wolfseisenhut.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wolfseisenhut-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wolfseisenhut-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /><figcaption>Wolfs-Eisenhut</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Alpenkräuter sind Überlebenskünstler</h4>



<p>Überhaupt ist die Bergpflanzen- Ernte ein wichtiges Thema. Ihnen stehen nur karger Boden und wenig Nährstoffe zur Verfügung. Für sie ist Wachsen ein viel größerer Kampf als für Pflanzen auf fetten Wiesen im Flachland. Das bedeutet aber auch, dass Bergpflanzen in ihrer wenigen Blattmasse mehr Nähr- und Heilstoffe enthalten. Man muss also viel weniger davon ernten. <br>In einer Welt, in der es Pflanzen immer schwerer haben, ist es sehr wichtig, sorgsam mit ihnen umzugehen. Nicht immer alles gleich auszurupfen, was man für heilsam hält. Für den persönlichen Bedarf braucht man meist nur wenige Pflanzen, die man sich zu Arznei verarbeiten kann. Man kann sowieso nur für ein Jahr vorproduzieren, danach gehen die Heilstoffe verloren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/knabenkraut.jpg" alt="Fuchs-Knabenkraut" class="wp-image-1297" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/knabenkraut.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/knabenkraut-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/knabenkraut-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /><figcaption>Knabenkraut</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/blindschleiche.jpg" alt="Blindschleiche" class="wp-image-1304" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/blindschleiche.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/blindschleiche-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/blindschleiche-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/blindschleiche-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/blindschleiche-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Hallo, kleine Blindschleiche</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Das Kaisertal &#8211; Wandern zwischen wildem und zahmen Kaiser</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaisertal.jpg" alt="Kaisertal Kufsteinerland" class="wp-image-1296" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaisertal.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaisertal-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaisertal-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaisertal-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kaisertal-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Bis 2008 konnte man das Kaisertal nur zu Fuß erreichen. Kürzlich wurde ein Autotunnel gebaut, der aber nur von den Bewohnern genutzt werden darf. Wer hier eine Unterkunft bucht, muss seinen Koffer zu Fuß ins Tal bringen.<br>Es wandert sich hier also sehr ruhig. Das Kaisertal ist ein wunderbarer Ort, um Wildpflanzen am Wegesrand zu entdecken, wilde Beeren zu ernten oder in einem der bewirteten Höfe einzukehren.</p>



<p>Für Menschen wie mich, die Höhen nicht gewohnt sind, ist das Kaisertal eine gute Option, denn das Wandern hat hier nichts mit Bergsteigen zu tun. Über lange Strecken verläuft der Weg fast ohne Steigung.</p>



<p>Unser Guide <a href="https://www.instagram.com/hikingharry8/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Harry (öffnet in neuem Tab)">Harry</a> führt uns durch das Tal und versorgt uns mit Infos, Geschichten und sogar Märchen aus dem Kufsteinerland. Er erzählt uns von Frauen, die in Mäuse verwandelt wurden und nun auf dem Gipfel des wilden Kaisers leben. Von reichen Kaufmännern, die zur Strafe für ihren Geiz in Stein eingeschlossen wurden.<br>Die Gegend ist voller Mythen, mit denen sich die Menschen früher das Berg-Naturgeschehen erklärten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kiefer.jpg" alt="kiefer Kufsteinerland" class="wp-image-1308" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kiefer.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kiefer-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kiefer-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /><figcaption>Fußweg zum Kaisertal</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Nature-Response und die Vier-Seen-Tour</h4>



<p>Das Kufsteinerland bietet auch Badespaß, zum Beispiel im Längsee. Ich lerne, dass Bergseen nicht immer eiskalt sein müssen, dieser hier hat fast Wannentemperatur. Er hat außerdem sehr dunkles Wasser. Ein Zeichen für viele hautpflegende Mineralien. Manche Hautärzte aus der Gegend verschreiben sogar Baden in genau diesem See.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/4-seen-tour.jpg" alt="Vier Seen Kufsteinerland" class="wp-image-1295" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/4-seen-tour.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/4-seen-tour-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/4-seen-tour-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/4-seen-tour-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/4-seen-tour-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Mein Guide Maria führt mich von hier aus über die<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" 4 Seen- Wanderroute (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.kufstein.com/de/tours/4-seen-wanderung.html" target="_blank"> 4 Seen- Wanderroute</a> und vorbei an vielen Pflanzen. Hier treffe ich meine erste wilde Feuer-Lilie (man kennt sie bei uns aus Gärten, in Österreichs Bergen ist sie zuhause). Maria ist oft hier und kennt den Wald sehr genau, sie begrüßt manche Bäume wie alte Bekannte. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/laengssee.jpg" alt="Buchen Kufsteinerland" class="wp-image-1298" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/laengssee.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/laengssee-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/laengssee-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/laengssee-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/laengssee-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p><a href="https://www.kufstein.com/de/service-info/nature-response-kufsteinerland.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Nature Response (öffnet in neuem Tab)">Nature Response</a> ist einfach die Erkenntnis, dass die Natur auf viele eigene Probleme Antwort gibt, wenn man sie nur genau beobachtet. <br>Vielleicht fällt uns Geduld haben etwas leichter, wenn wir beobachten, Wie die Bäume ihre Knospen den ganzen Winter über vorbereiten, um ihr Frühjahr die perfekte Blüte draus entstehen zu lassen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Feuer-Lilie.jpg" alt="Feuer Lilie Kufsteinerland" class="wp-image-1313" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Feuer-Lilie.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Feuer-Lilie-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Feuer-Lilie-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Feuer-Lilie-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Feuer-Lilie-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Wilde Feuer-Lilie</figcaption></figure>



<p>Vielleicht haben wir auch verlernt, uns nach ihren Rhythmen zu richten. Vielleicht ist die richtige Zeit, um ein Projekt umzusetzen, im Frühjahr, wenn alles sprießt und neu entsteht. Im Winter die Zeit für Rückzug und Innenschau. <br>Manchmal reicht ein Spaziergang im Wald, wenn man mit den essentiellen Fragen des Lebens hadert. Dann hilft es, zu sehen, wie aus Totholz neues Grün sprießt, wie alles in der Natur zusammenhängt und in Kreisen verläuft.</p>



<p>Maria lädt dazu ein, sich anzuschauen, was man in einem Wald zuerst wahrnimmt. Oft hat das damit zu tun, was uns gerade beschäftigt und unser Thema ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Kufsteiner Festung</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/festung-kufstein.jpg" alt="Festung Kufstein" class="wp-image-1294" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/festung-kufstein.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/festung-kufstein-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/festung-kufstein-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/festung-kufstein-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/festung-kufstein-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Mein Highlight auf der Festung war der Kräutergarten. Hier kann man wunderbar umherstreifen und sich wie ein mittelalterlicher Ritter fühlen, der seine Wunden aus dem letzten Kampf mit Beinwell und Blutwurz behandelt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="609" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kraeutergarten-festung.jpg" alt="Kraeutergarten Festung Kufstein" class="wp-image-1301" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kraeutergarten-festung.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kraeutergarten-festung-300x203.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kraeutergarten-festung-768x520.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kraeutergarten-festung-100x68.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kraeutergarten-festung-864x585.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/mutterkraut.jpg" alt="Mutterkraut" class="wp-image-1293" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/mutterkraut.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/mutterkraut-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/mutterkraut-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/mutterkraut-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/mutterkraut-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/meisterwurz.jpg" alt="Meisterwurz" class="wp-image-1299" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/meisterwurz.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/meisterwurz-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/meisterwurz-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/meisterwurz-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/meisterwurz-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Vielen Dank an die wunderbaren Guides des Kufsteinerland. Alle beschriebenen Touren und viele weitere Kräuter- Veranstaltungen sind in der <a href="https://www.kufstein.com/de/service-info/card.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Kufstein Card (öffnet in neuem Tab)">Kufstein Card</a> inklusive. </p>
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		<title>Der Salzburger Lungau: Im Reich von Tauernroggen und Zirbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2019 06:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Flachlandmenschen wie mich ist es immer wieder ein Erlebnis, in den Bergen aufzuwachen. Die Sonne scheint nicht direkt ins Zimmer, sondern schiebt nach und nach ein paar Strahlen über ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pflanzenfrau.de/lungau-zirbe/">Der Salzburger Lungau: Im Reich von Tauernroggen und Zirbe</a> erschien zuerst auf <a href="https://pflanzenfrau.de">Pflanzenfrau</a>.</p>
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<p>Für Flachlandmenschen wie mich ist es immer wieder ein Erlebnis, in den Bergen aufzuwachen. Die Sonne scheint nicht direkt ins Zimmer, sondern schiebt nach und nach ein paar Strahlen über die Bergkuppen zu meinem Fenster.<br>So wacht es sich sanfter auf, besonders wenn man dann vom Balkon auf eine unter gold durchleuchteten Nebelschwaden daliegende Landschaft schaut. <br>Wenn es dann noch nach Bergwiese und blühenden Almkräutern riecht, ist das ein ziemlich glücklicher Start in den Tag. Im Lungau sind die Berge keine schroffen Felswände, sondern oft eher sanft ansteigende Kolosse, die auch im Tal weite Sicht ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/salzburgerlungau.jpg" alt="Tamsweg Lungau" class="wp-image-1261" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/salzburgerlungau.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/salzburgerlungau-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/salzburgerlungau-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/salzburgerlungau-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/salzburgerlungau-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Zirben &#8211; Überlebenskünstler in den Alpen</h4>



<p>Ich bin ein bisschen aufgeregt, denn für heute steht königlicher Besuch auf dem Programm; heute treffe ich die Zirbe, die Königin der Alpen.</p>



<p>Die Zirbe gibt es nur in den Alpen, sie ist spezialisiert auf steinige Böden und Höhenlagen, in die sich andere Bäume niemals wagen würden. Die Zirbe ist eine auf die Alpen spezialisierte Kiefernart &#8211; auch unsere Kiefern sind sehr genügsam, was Boden und Nährstoffe angeht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zirbenduft hilft in den Schlaf</h4>



<p>Zirbenholz wirkt beruhigend und schlaffördernd. Ich habe mein Kopfkissen zu Hause mit Zirbenspänen gefüllt, der Duft hilft mir jeden Abend, zur Ruhe zu kommen. In einem Bett aus <a href="https://pflanzenfrau.de/entspannung-schlaf/">Zirbenholz</a> kann man sogar bis zu 3500 Herzschläge pro Nacht sparen, so sehr beruhigt der Holzduft.<br>Der gesundheitsfördernde Effekt des Holz wurde erst spät entdeckt. Hier im Lungau leben die Menschen traditionell in Zirbenstuben und man konnte sich lange nicht erklären, warum sie alle so alt und nie krank wurden. Bis man durch Studien auf die Wirkung der Pinene im Holz stieß.<br>Umso gespannter bin ich, den Baum mal live zu erleben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wasserfall.jpg" alt="Longa" class="wp-image-1259" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wasserfall.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wasserfall-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wasserfall-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Warum Kuh- Ernährung für die Milch wichtig ist</h4>



<p>Unsere Wanderung führt durch das <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/biosphaerenreservate" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Biosphärenreservat</a> Lungau. Das sind keine reinen Naturschutzgebiete, sondern Zonen, die besonders nachhaltig bewirtschaftet werden.<br>Wir laufen ein Stück entlang der Longa, deren Eiswasser karibisch blau leuchtet. Wir begegnen Kühen, die ein freundliches Muh-Konzert anstimmen, als wir vorbeilaufen. Sie haben Glück, sie weiden auf Bergwiesen mit vielen gesunden Kräutern und trinken frisches Quellwasser. Die meisten ihrer deutschen Kollegen können von solchen Zuständen nur träumen und bekommen ausschließlich Silage und eine speziell gezüchtete Grassorte, die sie noch mehr Milch produzieren lässt.<br>Die Ernährung und das Wohlbefinden einer Kuh wirkt sich direkt auf die Qualität ihrer Milch aus. Deshalb ist der österreichische Bergkäse oder die Heumilch so berühmt, indirekt enthält beides viele Kräuter, die die Kühe hier jeden Tag fressen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuehelungau.jpg" alt="Ernaerung Kuehe" class="wp-image-1257" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuehelungau.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuehelungau-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuehelungau-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuehelungau-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuehelungau-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Traumlandschaft mit Almrosen und Küchenschellen</h4>



<p>Wir wandern vorbei an Wasserfällen und bunt blühenden, duftenden Wiesen.<br>Die Nadelbäume hüllen uns in eine erfrischend ätherische Duftwolke, in ihrem Schatten wandert es sich auch bei Hitze gut. Greifvögel ziehen ihre Kreise, majestätisch auf uns herabblickend.<br>Allmählich verändert sich die Landschaft, die ersten Alpenrosen setzen rosa Tupfer auf die Wiesen. Küchenschellen wiegen ihre langen Haare im Wind.<br>Hier tauchen die ersten Zirben auf. Sie sind wirklich wahre Baumköniginnen und beeindrucken mit ihren dicken Wurzeln, die sie tapfer um den blanken Fels geschlungen haben, um Halt zu bekommen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuhschelle.jpg" alt="kuechenschelle" class="wp-image-1264" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuhschelle.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuhschelle-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuhschelle-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuhschelle-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/kuhschelle-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Kuhschelle</figcaption></figure>



<p>Als wäre die Landschaft nicht auch schon so ein echter Traum, liegt plötzlich ein knallgrüner Gebirgssee vor uns; der Wirpitschsee. Ganz Mutige können hier schwimmen gehen, mich versetzt schon ein eingetauchter Zeh in den Kälteschock. Stattdessen erkunde ich die Bergwiesen. Kriechender Günsel, Hauswurz und andere Prachtpflanzen gedeihen hier überall.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/almrose.jpg" alt="Almrose" class="wp-image-1263" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/almrose.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/almrose-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/almrose-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/almrose-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/almrose-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Almrose</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wirpitschsee.jpg" alt="Wirpitschsee Lungau" class="wp-image-1271" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wirpitschsee.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wirpitschsee-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wirpitschsee-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wirpitschsee-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/wirpitschsee-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Wirpitschsee</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Tradition und Großelternwissen dürfen nicht verloren gehen</h4>



<p>Wir kehren auf der <a href="https://www.facebook.com/Tonim%C3%B6rtlh%C3%BCtte-515118881969266/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Tonimörtlhütte (öffnet in neuem Tab)">Tonimörtlhütte</a> ein. Kathrin und Sandra kochen hier die Gerichte, die sie von ihrer Großmutter übernommen haben und bewirten uns mit Kaiserschmarren, Knödeln und Holunderblütensaft.</p>



<p>Wie in vielen anderen Betrieben im Lungau geht es hier darum, alte Traditionen zu bewahren. Dabei geht es nicht nur um alte Rezepte, sondern zum Beispiel auch um alte Getreide- und Gemüsesorten.<br>Echt Sein &#8211; Betriebe werden sie im Lungau genannt. Die Rückbesinnung auf Althergebrachtes, Immergültiges ist in Österreich besser gelungen als in Deutschland. Hier ist man sich bewusst, dass das über Generationen weitergereichte Wissen ein Schatz ist, der für immer verloren wäre, wenn man ihn nicht pflegt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhof.jpg" alt="Tonimoertlhof Lungau" class="wp-image-1260" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhof.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhof-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhof-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhof-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhof-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/hauswurz.jpg" alt="Hauswurz" class="wp-image-1266" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/hauswurz.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/hauswurz-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/hauswurz-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/hauswurz-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/hauswurz-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Hauswurz</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Warum wir uns von alten, samenfeste Getreidesorten ernähren sollten</h4>



<p>Im Lungau wächst zum Beispiel der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Tauernroggen (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.tauernroggen.at/de/home.html" target="_blank">Tauernroggen</a>, eine ganz alte Art, deren Stängel bis 2 m hoch werden. Weil das für Mähdrescher ungeeignet ist, hat man den Roggen eine Zeit lang komplett durch neue Sorten ersetzt. Inzwischen gibt es zum Glück wieder mehr Bewusstsein dafür, wie viel uns mit alten Getreidesorten verloren geht. </p>



<p>Neue Hybridsorten entstehen im Labor und lassen sich so züchten, dass z.B. der Anteil von Gluten immer gleich ist. So lässt sich das Korn von Großbäckereien besser verarbeiten. Alles kann leichter standardisiert und vereinheitlicht werden. <br>In das Gengut von Hybridsorten wurde so eingegriffen, dass sie sich nicht mehr auf natürliche Art vermehren, sondern jedes Jahr neu gekauft werden müssen.<br>Leider gehen auf die Art und Weise aber auch die Nährstoffe des Getreides verloren. Die Natur lässt sich nicht einfach so in ihrem Bauplan hineinpfuschen. <br>Wer außer Sättigungsgefühl auch Heilkraft aus Gemüse und Getreide haben möchte, sollte unbedingt zu samenfesten Sorten greifen.</p>



<p>Der Tauernroggen ist eine dieser Sorten. Genau wie der <a href="https://www.eachtling.at/eachtling-kartoffel-genussregion-lungau.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Eachtling (öffnet in neuem Tab)">Eachtling</a>, eine alte Kartoffelsorte aus dem Lungau.</p>



<p>Alte Sorten sind oft auch die Lösung, wenn jemand gegen ein Obst oder Gemüse allergisch ist (z.B. gegen Äpfel).</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zirbenschnaps und Zirbenbrotkörbe</h4>



<p>Außerdem gibt es mehrere Betriebe, die sich auf Zirbenprodukte spezialisiert haben. Bei der <a href="http://www.musik-holz.at/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Wagnerei Lassacher (öffnet in neuem Tab)">Wagnerei Lassacher</a> kann man zum Beispiel die Zirbenspäne kaufen oder viele andere Zirbenholzprodukte. Das Holz macht nicht nur wegen der Herzberuhigung Sinn. Es kann auch Insekten fernhalten und hat eine desinfizierende Wirkung.<br>In einem Brotkasten aus Zirbe bleibt das Brot zum Beispiel länger frisch.</p>



<p>Ein ganz großes Highlight ist hier auch Zirbenschnaps. Und ja, wenn man es mit der Menge nicht übertreibt, kann das wie Medizin wirken. Schließlich ist eine Tinktur ja auch nichts anderes als in Alkohol konservierte Medizinpflanzen.</p>



<p>Den besten Zirbenschnaps habe ich beim <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Franzlahof (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.franzlahof.at/" target="_blank">Franzlahof</a> getrunken. <br>Peter Pichler brennt hier seit 40 Jahren aus heimischen Zutaten die feinsten Spirituosen. Er produziert nicht viel, dafür aber mit viel Liebe. Inzwischen beliefert er sogar das Restaurant Steirereck in Wien.<br>Sein Zirbenschnaps schmeckt ganz leicht nach Lakritz und ein bisschen ätherisch. Ich finde ihn so lecker, dass ich den Franzlahof fröhlich angeheitert verlasse.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbe.jpg" alt="Zirbe" class="wp-image-1274" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbe.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbe-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbe-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Zirbenblüte</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Alpenpflanzen und -tiere in Not</h4>



<p>Die Welt wirkt im Lungau sehr intakt und ich würde gern schreiben, sie sei hier noch in Ordnung. Aber so schwer zugänglich und abgelegen eine Gegend auch sein mag, vom Klimawandel bleibt sie nicht verschont. In den Alpen verschwinden zunehmend Pflanzenarten, die auf Kälte spezialisiert sind und mit ihnen auch Tierarten.</p>



<p>Der Lungau ist Heimat vieler seltener Schmetterlinge, die sich teilweise von nur einer Pflanzenart ernähren können. Stirbt die Pflanze, stirbt der Schmetterling mit. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Schmetterling.jpg" alt="Schmetterling Lungau" class="wp-image-1277" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Schmetterling.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Schmetterling-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Schmetterling-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Schmetterling-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Schmetterling-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Murmeltiere und Schneehasen finden oft nicht mehr genug Futter und überleben den Winter nicht.</p>



<p>Über viele andere empfindliche Zusammenhänge hat das <a href="https://www.nationalpark.at/de/attraktionen/nationalpark-ausstellungen/mursprung-natur-im-fluss/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Museum in Muhr (öffnet in neuem Tab)">Museum in Muhr</a> eine Ausstellung entwickelt. Sehr empfehlenswert.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/lungauwald.jpg" alt="Wald Lungau" class="wp-image-1258" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/lungauwald.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/lungauwald-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/lungauwald-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/lungauwald-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/lungauwald-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bergelungau.jpg" alt="Lungau" class="wp-image-1268" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bergelungau.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bergelungau-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bergelungau-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bergelungau-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bergelungau-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Wer die Wirkung eines Zirbenbetts mal live erleben will, kann das in <a href="https://www.lueftenegger-lungau.at/de/zirben-pension-lungau-salzburg.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Lüfteneggers Lungauer Zirbenpension  (öffnet in neuem Tab)">Lüfteneggers Lungauer Zirbenpension </a>tun.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbenpension.jpg" alt="Lueftenegger Pension" class="wp-image-1276" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbenpension.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbenpension-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbenpension-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbenpension-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Zirbenpension-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Ich habe im <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Hotel Wastlwirt (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.romantikhotel-wastlwirt.com/" target="_blank">Hotel Wastlwirt</a> übernachtet und mich sehr wohl gefühlt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="607" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Hotel-Wastlwirt.jpg" alt="St Michael im Lungau" class="wp-image-1280" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Hotel-Wastlwirt.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Hotel-Wastlwirt-300x202.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Hotel-Wastlwirt-768x518.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Hotel-Wastlwirt-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Hotel-Wastlwirt-864x583.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bioshaerenreservat.jpg" alt="Biospaerenreservat Lungau" class="wp-image-1270" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bioshaerenreservat.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bioshaerenreservat-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bioshaerenreservat-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bioshaerenreservat-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/bioshaerenreservat-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhuette.jpg" alt="Tonimoertlhütte Lungau" class="wp-image-1262" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhuette.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhuette-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhuette-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhuette-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/tonimoertlhuette-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Enzian.jpg" alt="Edelweiss" class="wp-image-1265" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Enzian.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Enzian-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Enzian-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Enzian-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/08/Enzian-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Edelweiß</figcaption></figure>
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		<title>Das Gandhi House Johannesburg &#8211; Warum die Ruhe eines Gartens so heilsam sein kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 14:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich am Satyagraha House ankomme, liegt ein Tag Johannesburg hinter mir. Viele Eindrücke, viel Staunen über Farben, Geräusche, Menschen. Aber auch viel Chaos, Gedränge und Unruhe. Ich bin überreizt, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pflanzenfrau.de/gandhi-house-johannesburg/">Das Gandhi House Johannesburg &#8211; Warum die Ruhe eines Gartens so heilsam sein kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://pflanzenfrau.de">Pflanzenfrau</a>.</p>
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<p>Als ich am <strong>Satyagraha House</strong> ankomme, liegt ein Tag Johannesburg hinter mir. Viele Eindrücke, viel Staunen über Farben, Geräusche, Menschen. Aber auch viel Chaos, Gedränge und Unruhe. Ich bin überreizt, müde und umso positiver überrascht, als ich eintrete: Diese Stille. <br>Im Innenhof riecht es nach Gras und Blumen, hier blinkt und tutet nichts, hier zwitschern Vögel und zirpen Grillen. Dabei sind wir mitten in der Stadt.<br>Ich merke sofort, wie mein Körper anfängt, sich zu entspannen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-joburg.jpg" alt="gandhi haus johannesburg" class="wp-image-1007" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-joburg.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-joburg-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-joburg-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-joburg-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Gandhis ehemaliges Wohnhaus ist heute ein Hotel, aber seine Lebensprinzipien werden hier weiter umgesetzt. Das Essen ist vegetarisch und wächst im Garten. <br>Alles ist aus Naturmaterial und von lokalen Handwerkern gebaut. Das Haus ist komplett minimalistisch eingerichtet und genau das macht es so schön. Das Denken wird nicht durch Schnickschnack belastet, sondern hat Raum.<br>Die weißen Gardinen lassen das Tageslicht ein, man steht mit der Sonne auf und geht mit ihr zu Bett.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagraha-house-johannesburg.jpg" alt="satyagraha house johannesburg" class="wp-image-1012" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagraha-house-johannesburg.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagraha-house-johannesburg-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagraha-house-johannesburg-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagraha-house-johannesburg-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Das Haupthaus ist umgeben vom Garten, in dem man gut Ruhe zum Nachdenken finden kann.</p>



<p>Hier hat Gandhi Rat gesucht, wenn er nicht weiterwusste. <br>Hier kam er zu der Erkenntnis, dass es in solchen Situationen das Beste ist, erstmal anderen zu helfen. Dann ergibt sich der eigene Weg ganz automatisch. Hier hat er erkannt, dass er gegen Rassentrennung und Ungerechtigkeit kämpfen will. Im Namen vieler Millionen Menschen, die täglich darunter litten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Hier entwickelte Gandhi die Idee des zivilen Ungehorsams</h4>



<p><strong>Satyagraha</strong> war Gandhis eigene Wortschöpfung für seine Philosophie des passiven Widerstands, die er hier entwickelte. <br>Es bedeutet übersetzt das <strong>Festhalten an der Wahrheit</strong>. </p>



<p>Seine Ideen wuchsen hier zu großen Taten heran. Zu Aktionen, über die die ganze Welt sprach. Die Idee des zivilen Ungehorsams, die er hier gesät hat, wurde von Nelson Mandela übernommen und auch für Südafrika sehr wichtig.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/farn-garten.jpg" alt="farn garten gandhi house" class="wp-image-1003" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/farn-garten.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/farn-garten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/farn-garten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/farn-garten-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Ich glaube, Ideen werden oft unterschätzt. Auch wenn sie erstmal nur so substanzlose Gebilde wie Gedanken und Worte sind, Ideen haben sehr viel Macht. Keine Stahltür, kein Soldatenheer kann sie aufhalten. Sie können Nationen regieren und Ozeane überqueren, sobald sie einmal gesäht wurden.</h6>



<p><br>Sie sind außerdem unsterblich. In diesen Mauern wurden Gandhis Ideen geboren, hier regieren sie unsichtbar weiter. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass dieser Ort so viel Magie ausstrahlt. </p>



<p>Genau das brauche ich jetzt, denn ich bin auch gerade etwas ratlos. Mein Studium ist fertig, ich hangel mich von Gelegenheitsjob zu Gelegenheitsjob, aber keinen davon würde ich gern länger machen. <br>Mir ist, als würde ich nicht ganz reinpassen in die Berufswelt. Oder überhaupt in die Welt, denn im Moment scheint mir, als würde sie hauptsächlich von Arbeit bestimmt. </p>



<p>Ich erfülle nicht, was sie fordert. Jeder Job wird mir schnell zu viel. Ich habe nicht genug Kraft für die Welt der Großraumbüros, der Dauerbeschallung und des ewigen Redens mit vielen Worten und ohne Aussage.<br>Ich fühle mich oft wie in einem Wettrennen, für das ich zu langsam bin. Ich werde von allen Seiten überholt und das deprimiert mich so sehr, dass es mich lähmt.<br>„Du könntest so viel mehr aus dir machen“, blinkt in Leuchtschrift auf der Stirn derer, die beruflich erfolgreich sind. Auch wenn sie das natürlich nie sagen.</p>



<p>Mehr aus mir machen würde aber auch bedeuten, jemand anders aus mir zu machen. Denn so wie ich jetzt bin, scheint mir alles so absurd. Den ganzen Tag im Büro sitzen und die Ziele eines seelenlosen Unternehmens umsetzen? Ich könnte nicht anders, als ständig in Frage zu stellen, was ich da tue.<br>Alle anderen scheinen diesen Drang abschalten zu können. Anders als ich brauchen sie kein Warum hinter dem, was sie tun.<br>Wie schaffen sie das? Die eigenen Träume vergessen, um stattdessen an denen eines anderen zu arbeiten? Ist das wirklich normal und so unumgänglich, wie immer alle sagen? <br>Oder ist es andersrum und die Normalen sind die Kränkesten, wie Erich Fromm es mal ausgedrückt hat? <br>Oder Sartre? Hatte er Recht damit, dass man sich dem Ganzen entziehen kann, wenn man nur genug will?</p>



<h5 class="wp-block-heading">Würde ich Gandhi fragen, würde er vielleicht sagen, dass Festhalten an der Wahrheit auch die eigene, persönliche Wahrheit sein kann?<br>Was, wenn das „richtige Leben“ wie es immer alle nennen, sich für mich nicht richtig anfühlt?</h5>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/garten-gandhi-haus.jpg" alt="garten gandhi haus" class="wp-image-1009" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/garten-gandhi-haus.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/garten-gandhi-haus-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/garten-gandhi-haus-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/garten-gandhi-haus-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Es ist nicht so, dass ich nicht arbeite, ich habe einen Reiseblog. Auch damit verdiene ich Geld.<br>Aber passt das zu mir? Will ich ein Leben lang Menschen erzählen, sie sollen nach Thailand fahren, weil die Welt dort besser ist? Ist sie das? Will ich selbst überhaupt mein Leben lang weit weg reisen? Manchmal scheint mir selbst das absurd. <strong>Warum muss ich immer so weit weg? Ich bin doch schon hier.</strong></p>



<p>Ich rede weniger mit Kollegen, aber quasi den ganzen Tag mit dem Internet. Trotzdem habe ich das Gefühl, mehr zu verpassen, als aufzunehmen. <br>Selbst wenn mein Tag fünfmal so lang wäre, ich könnte trotzdem nicht alles lesen, was mir das Internet zu sagen hat. </p>



<p>Mein größter Zweifel ist aber, ob es meine Stimme braucht. <br>Schon wenn ich in größeren Gruppen bin, an einem Tisch redender Menschen, verstumme ich. Wenn die anderen so gern das Reden übernehmen, vielleicht heißt das, dass sie lieber sich selbst hören als mich?<br>Genauso geht es mir im Internet. Soll ich meine Stimme erheben, wenn sie doch nur untergeht? So viel ist schon gesagt worden von anderen, was bleibt da noch, was ich beitragen kann?</p>



<h5 class="wp-block-heading">Ist die Welt zu laut oder ich zu leise?</h5>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-gandhi.jpg" alt="satyagrahahouse gandhi" class="wp-image-1014" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-gandhi.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-gandhi-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-gandhi-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-gandhi-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Es hat lange gebraucht, bis ich verstanden habe; ich habe nicht nur ein Zuwenig an Energie, sondern ein Zuviel an Wahrnehmung.<br>Meine Wahrnehmung ist nicht abschaltbar, Eindrücke prasseln ständig ungefiltert auf mich ein. Was an anderen völlig vorbeigeht, macht mich fertig. Ein ständig dudelndes Radio, ein ewig sabbelnder Kollege. <br><strong>Die Orte, an denen ich mich wohl und richtig fühle, sind Gärten, Wiesen oder Wälder</strong>. Oder meine eigene Wohnung, mit weißen Wänden, Pflanzen, einem Tisch und einem Bett.</p>



<p>In einem Garten wird meine größte Schwäche plötzlich zur Stärke. Ich setze mich ins Gras und fühle mich von den ganz wenigen Dingen, die hier passieren, bestens unterhalten. Eine Raupe kommt vorbei, ein Käfer erklimmt einen Halm, ein Blatt segelt vom Baum ins Gras. Ich bin selig.</p>



<p>Alles, was ich sehe, macht Sinn, ist Teil eines Großen und Ganzen, ergänzt und bedingt sich. Vielleicht ist es genau das, was mir fehlt. Ein sinngebendes großes Ganzes. Ich fühle mich oft so verloren, so orientierungslos.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-garten.jpg" alt="gandhi haus garten" class="wp-image-1006" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-garten.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-garten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-garten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-haus-garten-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Hier draußen hat kein Krabbelkäfer Sinnkrise und jede Ameise kennt ihren Weg. Alle tun genau das, wozu sie geschaffen sind. Wenn ich das bloß wüsste. Die indische Philosophie sagt, dass wir auf diese Welt etwas mitbringen und eine bestimmte Aufgabe haben.</h6>



<p><br>Das würde ich so gern glauben. Immerhin hat Gandhi seine Aufgabe eindeutig gefunden. Warum kenne ich meine nicht? Hatte ich in 30 Jahren nicht genug Zeit, sie zu finden? Sind mir die Sinne so verwirrt worden, dass ich sie nicht mehr sehe? <br>Ist die Welt um mich zu laut geworden, als dass ich meine eigene Stimme noch hören könnte?<br>Geht sie mir in der ständigen Besorgnis unter, dass ich arbeiten und Geld verdienen muss? </p>



<p>Ich finde sie immer ein bisschen wieder, wenn ich so nichtstuend im Garten sitze; meine eigene Wahrheit.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Bäume und Blumen lassen mich meine kreativen Flügel ausbreiten. So wie Pflanzen ganz von selbst dem Licht entgegen wachsen, wächst in mir die Lösung für das verworrendste Problem.</h5>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-garten.jpg" alt="satyagrahahouse garten" class="wp-image-1015" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-garten.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-garten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-garten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-garten-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Kein Wunder, dass so viele alte Künstler nur in ihrem Garten kreativ sein konnten.</p>



<p>Schon Kant glaubte, dass alles Schöne wie eine Erinnerung an unser bessere Ich ist. Wenn wir eine Blume sehen, werden wir an das Gute in uns erinnert.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Ein Garten füttert das Gute in uns, bis wir das Schlechte besiegt haben.</h5>



<p>Platon glaubte, dass Natur und Kunst uns Wahrheiten zuflüstern und dass wir immer die hören, die wir am dringendsten brauchen. </p>



<p>Vielleicht hat Gandhi genau so zu seiner Aufgabe gefunden?</p>



<h5 class="wp-block-heading">Vielleicht brauchen auch Gedanken die richtige Umgebung zum Wachsen. <br>Und vielleicht findet man seine sinnvollste Idee dann, wenn sie auch für andere Sinn macht? So wie Gandhis.</h5>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-geschichte.jpg" alt="gandhi geschichte südafrika" class="wp-image-1004" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-geschichte.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-geschichte-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-geschichte-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/gandhi-geschichte-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Wenn es irgendetwas gibt, was ich sinnvoll finde, dann der Gedanke, dass noch viele Generationen nach mir in einem Garten sitzen und nachdenken können. Dass sie Trost im Rauschen der Baumkronen finden können. Dass sie auf langen Waldspaziergängen Ruhe finden und ihre eigene Stimme wieder hören.</p>



<p>Vielleicht macht es für mich am meisten Sinn, genau darüber zu schreiben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-johannesburg.jpg" alt="satyagrahahouse johannesburg" class="wp-image-1017" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-johannesburg.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-johannesburg-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-johannesburg-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-johannesburg-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-südafrika.jpg" alt="satyagrahahouse südafrika" class="wp-image-1018" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-südafrika.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-südafrika-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-südafrika-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/03/satyagrahahouse-südafrika-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



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