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	<title>Pflanzenportraits Archive - Pflanzenfrau</title>
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	<description>Kräuterhexen- und Gemüsefan- Wissen</description>
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	<title>Pflanzenportraits Archive - Pflanzenfrau</title>
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		<title>Warum du Gemüse nicht im Supermarkt kaufen solltest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2020 15:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzenanwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenlektüre]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe jahrelang geglaubt, ich würde mich allein deshalb gesund ernähren, weil ich Gemüse esse. Ich kaufte es beim Discounter ein und nahm hin, dass es im Vergleich zu früher ...</p>
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<p>Ich habe jahrelang geglaubt, ich würde mich allein deshalb gesund ernähren, weil ich Gemüse esse. Ich kaufte es beim Discounter ein und nahm hin, dass es im Vergleich zu früher immer weniger schmeckte. Auch daran, dass mein Mund kribbelte, wenn ich einen ungeschälten Apfel aß, gewöhnte ich mich.<br>Wenn ich möglichst unverarbeitete Lebensmittel esse, lebe ich maximal gesund, dachte ich. Dass selbst Gemüse inzwischen zu einer Art Industrieprodukt geworden ist, ahnte ich nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Superfood kommt nicht aus dem Supermarkt</h3>



<p>Das Saatgut unseres Gemüses entsteht aus Hybridzüchtung, um möglichst große und einheitliche Gemüsefrüchte zu bekommen. <br>Es gibt zwei Arten von Hybridzüchtung; F1 und CMS Hybride. Bei der CMS-Methode werden <strong>Pflanzenzellen werden unter Einwirkung von Chemikalien miteinander fusioniert</strong>. Normalerweise ist das <strong>Gentechnik</strong>, aber es wurde von der EU eine gesetzliche Ausnahme geschaffen, sodass auch diese Hybridsorten kennzeichnungsfrei vertrieben werden können.</p>



<p>Gemüsepflanzen wachsen <strong>nicht mehr auf Erde, sondern auf Substratböden </strong>oder &#8222;Grow-Bags&#8220;. Die sind gefüllt mit Perlit, einem chemisch behandelten Glas, das besonders viel Wasser speichern kann. Die Pestizide (die gern im Paket mit dem Saatgut verkauft werden), werden hier direkt mit eingespeist.</p>



<p>Das so produzierte Gemüse enthält <strong>kaum noch Vitamine, dafür aber umso mehr Pestizidrückstände.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Hybridpflanzen entsprechen nicht den Anforderungen unseres Körpers, sondern denen einer Verpackungs- und Transportindustrie.</h3>



<p><br>Hier sind 10 Gründe, die gegen Supermarktgemüse sprechen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hybridsorten</h2>



<p>Die Saatgutindustrie hat im Labor (in vitro) Pflanzen gezüchtet, die sich <strong>nicht mehr auf natürliche Art vermehren</strong>. Das ist prima für den Umsatz, denn dieses Saatgut muss <strong>jedes Jahr neu gekauft</strong> werden. Hybridsaatgut wird mit <strong>Technologien erzeugt, die der Gentechnik sehr nahestehen</strong>, trotzdem müssen die daraus entstehenden Pflanzen <strong>nicht gekennzeichnet</strong> werden. Fast alle Nahrungspflanzen, die wir kaufen, sind aus Hybridsaatgut gezüchtet (außer Demeter, Bioland, Naturland).<br>Das EU- Saatgutgesetz hofiert die Interessen der Agro-Industrie und macht es Bauern und kleinen Zuchtunternehmen fast unmöglich, ihr Gemüse aus alten, samenfesten Sorten zu verkaufen.<br><strong>Hybridsorten werden klar bevorzugt und gefördert</strong>. Obst und Gemüse muss strengen Normen entsprechen. Alle Früchte müssen möglichst uniform aussehen, müssen bestimmten Größen und Gewichten  entsprechen. Deshalb landen alte, natürlich gezüchtete und angebaute Sorten gar nicht mehr auf dem Markt.<br><strong>So wenig wie Menschen alle gleich aussehen, tun das Karotten normalerweise auch nicht. Unterschiediche Größen und Wuchsformen sind von der Natur gewollt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Böden</h2>



<p>Um Nährstoffe zu enthalten, brauchen Pflanzen nährstoffreichen Boden, müssen also in richtiger Erde wachsen. Wenn der Boden keine Nährstoffe enthält, woher soll die Pflanze dann Nährstoffe beziehen?<br>Gesunde Erde wird von Mikroorganismen bewohnt; <strong>in einer Tasse Erde befinden sich mehr Lebewesen als Menschen auf der ganzen Welt</strong>. Diese kleinen Wesen bilden Symbiosen mit den Pflanzen und sorgen dafür, dass Nährstoffe über die Wurzeln gut aufgenommen werden können. Allein das Umpflügen der Erde kann dazu führen, dass Mikroorganismen sterben. <br>Im Großanbau ersetzt man Erde mit <strong>Substratböden</strong> oder &#8222;Grow-Bags&#8220;. Die Pflanzen wachsen dann in Perlit, einem chemisch behandelten Glas, das besonders viel Wasser speichern kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vitamingehalt</h2>



<p>Samenfeste Sorten entwickeln sich über Jahre so, dass sie an ihrem Standort gut überleben. Wenn man ihnen Zeit gibt, &#8222;lernen&#8220; sie, sich gegen Schädlinge zu verteidigen oder mit langen Trocken- oder Regenzeiten zurechtzukommen. <br>Gegen Schädlinge verteidigen sie sich zum Beispiel mittels <strong>sekundärer Pflanzenstoffe</strong>. Kohl setzt Senföle frei, wenn er von Käfern angefressen wird, sodass der Käfer aufhört, zu fressen oder stirbt. Genau diese <strong>sekundären Pflanzenstoffe wirken für Menschen so gesundheitsfördernd</strong>. Senfölglykoside zum Beispiel wirken für Menschen antibakteriell &#8211; der Inhaltsstoff tötet nicht nur Käfer, sondern auch Viren und Bakterien im menschlichen Organismus.<br>Wird eine Pflanze mit <strong>Pflanzenschutzmittel</strong> behandelt, entwickelt sie diese Art vom Frassschutz nicht mehr, folglich enthält sie dann auch <strong>keine gesundheitsfördernden Stoffe</strong> mehr. Stattdessen aber die Rückstände der chemischen Pflanzenschutzmittel.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#a8d59f">Stell dir vor, du wärst eine Pflanze &#8211; du kannst weder bei zu viel Sonne in den Schatten gehen noch vor Fressfeinden weglaufen. Also entwickelst du Schutzstoffe &#8211; auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt. Sie schützen deine Blätter vor intensiver Sonneneinstrahlung oder verderben Käfern und Raupen den Appetit &#8211; für Menschen schmecken sie meist scharf oder bitter. <strong>Je rauher die Bedingungen, unter denen du aufwächst, desto mehr dieser Stoffe musst du entwickeln.</strong><br>Stell dir jetzt vor, du wärst eine konventionelle Pflanze, die im Gewächshaus unter idealen Bedingungen groß wird. Wie ein Kind, das nie im Matsch spielt, entwickelst du keine Abwehrstoffe. Das brauchst du nicht, denn chemische Pflanzenschutzmittel wehren Schädlinge ab.</p>



<p>Macht es jetzt Sinn, auch das Gemüse zu kaufen, das ein bisschen abgekämpft und windschief aussieht? In ihm stecken die meisten gesunden Inhaltsstoffe &#8211; aber im Supermarkt bekommst du es nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pestizide</h2>



<p>Aus <strong>Hybridsaatgut</strong> gezüchtete Pflanzen überleben nur, wenn man sie mit den <strong>eigens dafür entwickelten Chemikalien</strong> einsprüht. Die Agrokonzerne machen mit dem Verkauf von Kunstdünger und Pestiziden oft noch mehr Profit als mit dem Verkauf von Saatgut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit</h2>



<p>Unser Ernährungssystem ist Ursache für Klimawandel, Wasserknappheit, Artensterben und Umweltvergiftung. Überdüngung und chemische Pflanzenschutzmittel gefährden unser Wasser, unsere Böden und unsere heimische Tierwelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensmittelvernichtung</h2>



<p>In die Supermärkte kommt nur das Obst und Gemüse, dass absolut makellos aussieht und den <strong>EU-Richtlinien</strong> entspricht. Danach müssen <strong>Äpfel einen Mindestdurchmesser haben, Salatköpfe ein Mindestgewicht und Möhren und Gurken eine möglichst gerade Wuchsform</strong>.<br>Alles andere (bis 90% der Ernte) wird vernichtet oder untergepflügt. <strong>Lebensmittelverschwendung im ganz großen Stil</strong>. <br>Oft wird argumentiert, man bräuchte die höheren Erträge der Hybridsorten, um die Menschheit zu ernähren. Solange wir aber Ernten in solchen Dimensionen vernichten, kann das kein Argument sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lagerung</h2>



<p>Wichtigstes Kriterium für Supermarktgemüse ist das &#8222;Long Shell Life&#8220;, die möglichst lange Lagerung im Regal, ohne dass sich das Gemüse optisch verändert. Falls es noch Nährstoffe enthält, verliert es sie bei der Lagerung. Wegen der stetig sinkenden Nährstoffdichte wird <strong>konventionelles Gemüse manchmal sogar &#8222;schnittfestes Wasser&#8220;</strong> genannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Menschheitserbe geht verloren</h2>



<p>Samenfeste (auf natürliche Art gezüchtete) Sorten wurden seit Jahrtausenden gezüchtet. Verlieren wir sie, geht uns uraltes Wissen verloren. Das ist nicht nur unwiderbringlich, sondern <strong>gefährdet auch unsere Ernährungssicherheit</strong>. Da Hybridsorten aus Inzuchtlinien hervorgehen, <strong>verlieren diese Pflanzen die Fähigkeit der Anpassung</strong>. Alte Sorten haben sich über viele Generationen genau an ihren Standort &#8222;gewöhnt&#8220; und können mit dem lokalen Wetter und Boden gut umgehen. Hybridsorten werden weltweit verkauft, sie können sich nicht mehr auf natürliche Art gegen Schädlinge verteidigen und brauchen Pflanzenschutzmittel.<br>Viele indigene Völker hegen eine fast familiäre Beziehung zu ihren Gemüsepflanzen, weil sie über so lange Zeit von ihren Ahnen gezüchtet wurden. Sie ziehen ihr Gemüse mit viel Liebe groß und würden es nie fertig bringen, es mit Gift zu besprühen. Das mag für viele extrem klingen, zeigt aber, wie weit wir uns vom Ursprung der Gemüsezucht entfernt haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="774" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/samenfestes-gemuse-1024x774.jpg" alt="samenfestes gemuse" class="wp-image-2037" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/samenfestes-gemuse-1024x774.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/samenfestes-gemuse-300x227.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/samenfestes-gemuse-768x581.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/samenfestes-gemuse-100x76.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/samenfestes-gemuse-864x653.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/samenfestes-gemuse-1200x908.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/samenfestes-gemuse.jpg 1428w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn nicht im Supermarkt &#8211; wo dann?</h3>



<p>Niemand will nach einem langen Arbeitstag noch weit fahren, um direkt beim Bauern einzukaufen. Vielleicht ist auch der nächste Bioladen einfach zu weit weg und deine Arbeitszeiten erlauben keinen Besuch auf Wochenmärkten?<br>Dann gibt es viele andere praktische Lösungen, die das lokale Biogemüse direkt zu dir an die Haustür bringen.<br>Ich selbst bin inzwischen sogar froh, keinen Discounter mehr betreten zu müssen. Lange Schlangen vor der Kasse und mit Einkaufswagen verstopfte Gänge sind das Letzte, womit ich meine Freizeit verbringen möchte.</p>



<p>So bekommst du dein Bio-Gemüse ohne großen Umstand:</p>



<p><strong>1. Gemüsekiste</strong><br>In Hamburg gibt es sie zum Beispiel bei den <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ackerperlen.de/startseite/abo-kisten/" target="_blank">Ackerperlen</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://abo.sannmann.com/gemuese-abo.html" target="_blank">Sannmann</a> oder bei <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Lehmanns Bio-Service (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.lehmannsbio.de" target="_blank">Lehmanns Bio-Service</a>. <br><em>Anmerkung zur Corona-Krise: Im Moment nehmen viele Lieferanten keine neuen Kunden an, <a href="https://hamburg.mitvergnuegen.com/2016/biokisten-anbieter-in-hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="hier findest du eine weitere Liste mit Höfen in Hamburg (öffnet in neuem Tab)">hier findest du eine weitere Liste mit Höfen in Hamburg</a>.</em><br>Man muss nicht direkt das Abo nehmen, sondern kann auch einzelne Kisten bestellen. Manche Kisten musst du beim Hof abholen, andere werden direkt zu dir nach Hause geliefert.</p>



<p><strong>2. Gemüsekisten Online Bestellung</strong><br><a href="https://hamburg.frischepost.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Frischepost (öffnet in neuem Tab)">Frischepost</a> bietet sogar einen Online Hofladen an, in dem du die Produkte mehrerer Höfe und lokaler Hersteller findest. Du kaufst dein Gemüse von zuhause und holst es an zentralen Abholstellen in Hamburg ab oder lässt es dir liefern. Du kannst direkt nachverfolgen, <a rel="noreferrer noopener" aria-label="wer dein Gemüse angebaut hat und woher es kommt (öffnet in neuem Tab)" href="https://hamburg.frischepost.de/produzenten" target="_blank">wer dein Gemüse angebaut hat und woher es kommt</a>. <br>Falls du das erste Mal bei Frischepost bestellst; mit diesem Code bekommst du einen <strong>10 Euro Rabatt</strong> auf deinen Einkauf: caroline-26727).</p>



<p><strong>3. Hofladen</strong><br>Manche Höfe haben ganz zentral in der Stadt Hofläden, so musst du nicht aufs Land fahren. In Hamburg zum Beispiel der <a rel="noreferrer noopener" href="https://kattendorfer-hof.de/" target="_blank">Kattendorfer Hof</a>.</p>



<p><strong>4. Solawi</strong><br>SOLAWI steht für solidarische Landwirtschaft. Das bedeutet, man teilt sich in einer Gruppe sowohl die Kosten als auch die gesamte Ernte, die ein Hof abwirft. So kann der Hof langfristig und ökologisch geplant werden. <br>Bei der <a rel="noreferrer noopener" href="https://solawi-superschmelz.de" target="_blank">Solawi Superschmelz</a> kostet so ein Anteil z.B. monatlich 43 Euro für eine Person (Bio-Anbau).<br>In Hamburg gibt es außerdem noch die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.solawi-vierlan.de/" target="_blank">Solawi Vierlande</a> oder den <a rel="noreferrer noopener" href="https://kattendorfer-hof.de/" target="_blank">Kattendorfer Hof</a>.<br><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/auflistung/solawis/" target="_blank">Hier</a> findest du eine Solawi in deiner Nähe, wenn du nicht in Hamburg wohnst.</p>



<p><strong>5. Wochenmärkte und Bioläden</strong><br>Auf dem Wochenmarkt kannst du oft persönlich mit den Erzeugern sprechen und gezielt nach samenfesten Sorten fragen. In vielen Bioläden bekommst du genaue Infos über die Herkunft der Lebensmittel und super Beratung. <br>In Hamburg bekommt ihr zum Beispiel im <a aria-label="Monger Store (öffnet in neuem Tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.monger.de/" target="_blank">Monger Store</a> regionales Demeter Gemüse (und viele andere Bio-Lebensmittel) &#8211; sogar unverpackt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="748" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-samenfest-1-1024x748.jpg" alt="gemuse samenfest" class="wp-image-2035" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-samenfest-1-1024x748.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-samenfest-1-300x219.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-samenfest-1-768x561.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-samenfest-1-100x73.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-samenfest-1-864x631.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-samenfest-1-1200x877.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-samenfest-1.jpg 1478w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Warum es sich lohnt, in gutes Essen zu investieren</h2>



<p>Vielleicht findest du das Gemüse erstmal teuer, wenn du Discounterpreise gewohnt bist. Aber wenn du gesundheitsbewusst essen willst, kommst du an schadstofffreiem Bio-Gemüse nicht vorbei. Bedenke, dass die <strong>konventionelle Landwirtschaft in Europa stark subventioniert</strong> wird und nur deshalb so günstig produzieren kann.<br>Bedenke außerdem, dass du dauerhaft mit wirklich gutem Essen keine Medikamente mehr brauchst. <br>Durch Schadstoffe wie Pestizide können zum Beispiel <strong>chronische Krankheiten </strong>entstehen, weil der Körper die hohen Schadstoffmengen mehr ausscheiden kann.<br>Du schützt deinen Darm und somit deine gesamte Gesundheit, wenn du weniger Pestizide aufnimmst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Probe-Biogemüse-Kiste</h3>



<p>Falls du dir unsicher bist, ob es dir das Geld wert ist, bestell dir einmalig eine Probe-Gemüsekiste. Das Aroma wird dich überzeugen, vielleicht wirst du dich auch in den Duft verlieben. Ich könnte zum Beispiel lange Zeit mit einem frischen Knollensellerie unter der Nase verbringen.</p>



<p>Das Biogemüse kommt von Produzenten, die ihre Pflanzen mit viel Liebe und Herzblut aufziehen. Das wirst du schmecken, versprochen!<br>Ich finde, ihre Arbeit ist es wert, ein bisschen mehr Geld auszugeben.<br>Außerdem hast du dann ganz besondere Highlights auf dem Teller, die niemand anders hat. Wie wäre es zum Beispiel mit einem lila Kartoffelauflauf aus <a rel="noreferrer noopener" aria-label="blauer Anneliese (öffnet in neuem Tab)" href="https://hamburg.frischepost.de/blaue-anneliese-ehlen?utm_source=Frischepost&amp;utm_campaign=bf1bfe7879-hallo-maerz-huettengaudi&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_81201796eb-bf1bfe7879-334947409&amp;ct=t(hallo-maerz-huettengaudi)&amp;mc_cid=bf1bfe7879&amp;mc_eid=8146f95b4e" target="_blank">blauer Anneliese</a>? <br>Oder mit Tomatensalat aus getigerten oder herzförmigen <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Tomaten (öffnet in neuem Tab)" href="https://pflanzenfrau.de/tomatenretter/" target="_blank">Tomaten</a>?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Samenfestes Gemüse selber pflanzen</h3>



<p>Auch der eigene Gemüsegarten erlebt (zu Recht) ein Revival. Slow Food betreibt eine <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Datenbank für samenfestes Saatgut (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.slowfood-hamburg.de/slow-einkaufen-nord/garten-balkon-saatgut/" target="_blank">Datenbank für samenfestes Saatgut</a> für den eigenen Garten. Auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Saatguttauschbörsen (öffnet in neuem Tab)" href="//saatgut-tauschen.de/" target="_blank">Saatguttauschbörsen</a> und -plattformen bekommst du oft samenfestes Saatgut, das es im Handel kaum noch gibt.<br>In Städten gibt es die Möglichkeit, ein Stück Garten zu mieten (zum Beispiel bei <a href="https://www.ackerhelden.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Ackerhelden (öffnet in neuem Tab)">Ackerhelden</a>).</p>



<p>Die <strong>EU Gesetzgebung geht sogar so weit, dass Hybridsorten klar bevorzugt und gefördert werden</strong>. Obst und Gemüse muss strengen Normen entsprechen. Alle Früchte müssen möglichst uniform aussehen, müssen bestimmten Größen und Gewichten entsprechen.<br><strong>So wenig wie Menschen alle gleich aussehen, tun das Karotten normalerweise auch nicht. Unterschiediche Größen und Wuchsformen sind von der Natur gewollt.</strong><br>Deshalb landen alte, natürlich angebaute Sorten gar nicht mehr auf dem Markt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wir müssen uns die Macht und das Wissen über unser Essen zurückerobern, bevor Agrarkonzerne übernehmen!</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="686" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten-1024x686.jpg" alt="gemuse alte sorten" class="wp-image-2036" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten-1024x686.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten-768x515.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten-1536x1030.jpg 1536w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten-864x579.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten-1200x804.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/03/gemuse-alte-sorten.jpg 1611w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><br><strong>Weiterführende Links und Literatur:</strong></p>



<p><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Arvay, Clemens (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.clemensarvay.com/" target="_blank">Arvay, Clemens</a>: Hilfe, unser Essen wird normiert. Wie uns EU-Bürokraten und Industrie vorschreiben, was wir anbauen und essen sollen.</p>



<p>Stefan Kreeutzberger/Valentin Thurn: Die Essensvernichter</p>



<p><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Arte Dokumentation: Die Saatgut-Retter (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=Gz3oZOeY6FE" target="_blank">Arte Dokumentation: Die Saatgut-Retter</a></p>



<p>Film: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gNvzu7Qyn-o&amp;t=3240s" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="10 Milliarden - Wie werden wir alle satt? (öffnet in neuem Tab)">10 Milliarden &#8211; Wie werden wir alle satt?</a></p>



<p>Slow Food Deutschland: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Verlust von Biodiversität wird Milliarden kosten (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.slowfood.de/aktuelles/2019/terra-madre-tag-verlust-von-biodiversitaet-wird-milliarden-kosten" target="_blank">Verlust von Biodiversität wird Milliarden kosten</a></p>



<p>Dokumentation <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=P4Hyta8BX7c" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Unser Saatgut (öffnet in neuem Tab)">Unser Saatgut</a></em></p>



<p>Dokumentation <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Bauer Unser (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=7_nXbFiRYDE" target="_blank">Bauer Unser</a></em></p>



<p>Eckart Brandt: <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Alte Apfelsorten neu entdeckt (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.randomhouse.de/Buch/Alte-Apfelsorten-neu-entdeckt-Eckart-Brandts-grosses-Apfelbuch/Eckart-Brandt/Bassermann/e544758.rhd" target="_blank">Alte Apfelsorten neu entdeckt</a></p>
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		<title>Die unendlichen Gesundheits-Wirkungen der Banane</title>
		<link>https://pflanzenfrau.de/gesundheitswirkung-banane/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 17:35:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Banane &#8211; als alte Bekannte aus dem Supermarktregal haben wir uns längst an sie gewöhnt. Sie ist zu sehr immer schon da, um noch groß Aufsehen zu erregen. Wir ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pflanzenfrau.de/gesundheitswirkung-banane/">Die unendlichen Gesundheits-Wirkungen der Banane</a> erschien zuerst auf <a href="https://pflanzenfrau.de">Pflanzenfrau</a>.</p>
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<p>Die Banane &#8211; als alte Bekannte aus dem Supermarktregal haben wir uns längst an sie gewöhnt. Sie ist zu sehr immer schon da, um noch groß Aufsehen zu erregen. Wir essen sie als gesunden Snack nach dem Sport &#8211; reden aber nicht viel über sie.</p>



<p>Das sollten wir nachholen, denn die sportlich-schlanke gelbe Frucht hat viel mehr auf dem Kasten als süß sein.</p>



<p>Sie wächst an einem Baum, dessen Stamm und dessen Blüte essbar sind. Aber damit nicht genug, auch Bananenblätter haben viele wundersame Eigenschaften!</p>



<p>Lies nach, welche Kräfte in der Banane schlummern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane-1024x686.jpg" alt="Blaetter Banane" class="wp-image-1927" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane-1024x686.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane-768x514.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane-1536x1028.jpg 1536w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane-864x578.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane-1200x803.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Blaetter-Banane.jpg 1613w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Frucht</h2>



<p>Es gibt über 1000 Bananensorten. Die meisten werden uns im Supermarkt vorenthalten und man findet sie nur auf Märkten in tropischen Ländern. Zum Beispiel die mit roter Schale oder in sehr kurzer, fast eiförmiger Form. <br>Die wichtigste Unterscheidung liegt zwischen <strong>Kochbananen und Obstbananen</strong>. Kochbananen sind nicht süß und werden meist gebraten oder frittiert gegessen, sie schmecken ein bisschen nach Kartoffeln. Es gibt auch <strong>Kochbananenmehl</strong>, das besonders viele Ballaststoffe enthält. Es ist außerdem <strong>glutenfrei</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="503" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten-1024x503.jpg" alt="Bananenarten" class="wp-image-1930" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten-1024x503.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten-300x147.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten-768x377.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten-1536x754.jpg 1536w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten-100x49.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten-864x424.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten-1200x589.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananensorten.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Nervennahrung und Antidepressivum</h3>



<p>Bananen enthalten eine breite Palette <strong>B-Vitamine</strong>, die sind wichtig für das zentrale Nervensystem. Sie sind eines der dopaminreichsten Lebensmittel und werden in der traditionellen Heilkunde als Antidepressiva eingesetzt. Am meisten <strong>Dopamin</strong> ist übrigens in der Schale (dazu unten mehr).<br>Bananen wirken stark <strong>antioxidativ und antimikrobiell</strong> (deshalb isst man sie auch bei Magenproblemen).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grüne, leicht unreife Bananen sind gesund!</h3>



<p>Oft wird behauptet, Bananen seien erst im ganz reifen Zustand (mit den schwarzen Punkten auf der Schale) genießbar. Das stimmt nicht; für Freunde der unreifen Banane heißt es also: Aufatmen.<br>Grüne Bananen enthalten nicht so viel Zucker, dafür mehr <strong>resistente  Stärke</strong>; ein sehr gesunder Ballaststoff. Im Gegensatz zu normaler Stärke wird sie nicht zu Zucker abgebaut, sondern landet unverändert im Dickdarm. <br>Dort dienen sie den hier ansässigen guten Bakterien als Futter. Sie tragen so zu einer gesunden Darmflora bei, ebenso wie Pektin und Oligofruktose, die auch in der Banane enthalten  sind.<br>Unreife Bananen können deshalb zur <strong>Darmkrebs-Prävention </strong>oder bei <strong>entzündlichen Darmerkrankungen</strong> gegessen werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="687" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen-1024x687.jpg" alt="Banane in gruen" class="wp-image-1935" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen-1024x687.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen-768x516.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen-1536x1031.jpg 1536w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen-864x580.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen-1200x805.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-in-gruen.jpg 1609w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Veganer Ei-Ersatz: </h3>



<p>Wer veganen Kuchen backen möchte, kann statt Ei Banane verwenden. Jedes Ei mit eine halben reifen Banane ersetzen; pürieren und mit in den Teig geben. Dann braucht man auch gleich weniger Zucker.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bananenschale</h2>



<p>Zugegeben; geschmacklich ist die Bananenschale eher für Profis &#8211; besonders, wenn man sie pur isst. Im Smoothie dagegen kann eine ungeschälte Banane gut schmecken. Schneide sie mit Schale in Stücke und mixe sie dann zum Beispiel mit Äpfeln, Zimt und Hafermilch. Die Schale schmeckt leicht herb und bitter, das kannst du mit süßem Obst oder Getreidemilch ausgleichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="689" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen-1024x689.jpg" alt="Bananenschale essen" class="wp-image-1933" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen-1024x689.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen-300x202.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen-768x517.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen-1536x1034.jpg 1536w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen-864x582.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen-1200x808.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-mit-Schale-essen.jpg 1604w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Banane einfach mit Schale stückeln und Schwups &#8211; in den Mixer</figcaption></figure>



<p>Wer sich an den Geschmack gewöhnen kann, kann sich an einer Menge Dopamin und vielen <strong>Mineralien und Antioxidantien</strong> erfreuen (die sonst in der Tonne gelandet wären).</p>



<p>Du kannst auch <strong>Bananenschalen-Tee</strong> kochen, er hilft dir beim Einschlafen. <a href="https://sprinzeminze.com/bananenschalen-tee-mit-zimt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Hier (öffnet in neuem Tab)">Hier</a> findest du ein Banane-Zimt-Beruhigungs-Tee Rezept zum Nachkochen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anti Aging vom Bananenbaum</h3>



<p>Bananenschalen sind geschmacklich absolut nichts für dich? Kein Problem, du kannst sie auch als <strong>Hautpflege</strong> nutzen. Auch hier wirkt sie anti-entzündlich, antioxidativ und pflegend.<br>Man kann die Schale (im Mixer mit etwas Wasser gemischt) als Anti-Aging Maske oder <strong>gegen Pickel</strong> verwenden. Auch als <strong>After Sun</strong> Lotion ist die Mischung super geeignet!&nbsp;<br>Es gibt sogar Berichte, dass Bananenschalen Splitter aus der Haut ziehen können. Dazu muss die frische Schale mit der Innenseite für 15 Minuten auf die Haut gedrückt werden &#8211; die Enzyme befördern den Splitter nach draußen. (Da ich mir in letzter Zeit keinen Splitter zugezogen hab, konnte ich das leider nicht testen &#8211; Erfahrungen werden in den Kommentaren sehr gern gesehen).</p>



<p style="background-color:#f1ee95" class="has-background">Ganz wichtig &#8211; verwende immer nur Schalen von möglichst <strong>unbehandelten Bananen</strong> aus Bio-Anbau. Sonst gleichen die Pestizide die gesundheitlichen Effekte wieder aus.<br>Biobananen aus dem Discounter entsprechen oft nur sehr niedrigen Mindestanforderungen. Geh zum Bioläden deines Vertrauens &#8211; manchmal kennen die Betreiber ihre Handelspartner sogar persönlich. <br>Falls du aus Hamburg bist &#8211; bei <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Frischepost (öffnet in neuem Tab)" href="https://hamburg.frischepost.de/milagros/" target="_blank">Frischepost</a> gibt´s Bananen, die nach <strong>Demeterstandard</strong> angebaut wurden. Mit diesem Code bekommst du <strong>10 Euro Rabatt</strong> auf deine erste Bestellung: <strong>caroline-26727</strong><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bananenblüte oder Bananenherz</h2>



<p>Wie von einer Art pflanzlicher Telefonschnur herabhängend baumelt die rote Blüte vom Baum. Eine faszinierende Konstruktion &#8211; und dazu noch lecker und gesund. <br>Die Blüten lassen sich (nachdem man die rot-violette Außenschicht entfernt) als Gemüse verarbeiten. In vielen Ländern Afrikas und in <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Indien (öffnet in neuem Tab)" href="https://pflanzenfrau.de/garten-kerala/" target="_blank">Indien</a> stehen Bananenblüten regelmäßig auf dem Speiseplan.<br>Wer sie regelmäßig isst, kann sich über <strong>Anti-Aging-Wirkung und Diabetes-Vorbeuge</strong> freuen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="662" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-Bluete.jpg" alt="Bananenherz essbar" class="wp-image-1923" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-Bluete.jpg 1000w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-Bluete-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-Bluete-768x508.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-Bluete-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Banane-Bluete-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bananenbaumstamm</h2>



<p>Jetzt wird es verrückt &#8211; man kann auch den Stamm des Bananenbaums essen! Für den Baum ist das völlig okay, denn er trägt nur einmal Früchte und stirbt danach sowieso. <br>Allerdings ist hier nur der innerste Teil verwendbar, ähnlich wie eine Artischocke muss man ihn aus vielen Schichten herausschälen. Dann bekommt man ein längliches, weißes, supergesundes Gemüse für Suppen oder Saft. <br><strong>Banana Stem Juice</strong> wird ganz hoch als Gesundheitsgetränk gehandelt, denn es steckt voller Antioxidantien und beugt Nierensteinen vor.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="671" height="1024" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenbaum-671x1024.jpg" alt="Bananenbaum" class="wp-image-1929" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenbaum-671x1024.jpg 671w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenbaum-197x300.jpg 197w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenbaum-100x153.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenbaum.jpg 708w" sizes="auto, (max-width: 671px) 100vw, 671px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Bananenblatt</h2>



<p>Es ist zwar nicht essbar &#8211; gibt dafür aber einen tollen Teller und 1a <strong>Verpackungsmaterial</strong> ab. Bananenblätter haben eine wachs-artige Oberfläche, sodass nichts daran haften bleibt.<br>Sie sind voller gesunder Inhaltsstoffe (zum Beispiel Polyphenole), die sich aufs Essen übertragen. In vielen Ländern wird Fleisch und Fisch in Bananenblättern verpackt <strong>auf den Grill</strong> gelegt. Das ist wesentlich schlauer als Alufolie zu nutzen, denn im Blatt stecken keinerlei Giftstoffe.<br>Bananenblätter wirken zusätzlich <strong>antibakteriell</strong> &#8211; das Essen, das man in ihnen verpackt, ist daher länger haltbar. Leider wird es immer weiter durch die Plastiktüte abgelöst &#8211; in der sich Bakterien und Keime umso schneller vermehren und die im Plastik enthaltene Giftstoffe ans Essen abgibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="688" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt-1024x688.jpg" alt="Bananenblatt" class="wp-image-1928" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt-1024x688.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt-300x202.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt-768x516.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt-1536x1032.jpg 1536w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt-864x581.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt-1200x806.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2020/02/Bananenblatt.jpg 1607w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><br><strong>Fun Fact: </strong>Nicht nur in tropischen Ländern gibt es wild wachsendes Verpackungsmaterial &#8211; auch bei uns wurden früher Brote in Blätter verpackt. Zum Beispiel in die des <a rel="noreferrer noopener" aria-label="stumpfblättrigen Ampfers (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stumpfbl%C3%A4ttriger_Ampfer" target="_blank">stumpfblättrigen Ampfers</a>, der ebenfalls seine guten Inhaltsstoffe aufs Essen überträgt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/01/Essen-vom-Bananenblatt.jpg" alt="Bananenblatt antibakteriell" class="wp-image-596" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/01/Essen-vom-Bananenblatt.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/01/Essen-vom-Bananenblatt-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/01/Essen-vom-Bananenblatt-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/01/Essen-vom-Bananenblatt-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Bananenblatt-Teller in Kerala, Indien</figcaption></figure>



<p>Bananenfreunde, welche Rezepte und Verwendungen kennt ihr noch? Schreibt sie mir doch in die Kommentare.</p>



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		<title>Hamburgs Tomatenretter &#038; warum wir alte Tomatensorten brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Dec 2019 14:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich das Gewächshaus der Tomatenretter betrete, erwarte ich rote runde Früchte an Sträuchern. Ich finde etwas völlig anderes: Tomaten in Grün, lila und schwarz. Tomaten mit Streifen, in länglich, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als ich das Gewächshaus der Tomatenretter betrete, erwarte ich rote runde Früchte an Sträuchern. Ich finde etwas völlig anderes: Tomaten in Grün, lila und schwarz. Tomaten mit Streifen, in länglich, in Birnen- und Herzform, in Kindskopfgröße und im Miniformat, nicht größer als Stachelbeeren.<br><br>Mir entgleiten vor Entzückung die Gesichtszüge, mit offenem Mund bestaune und betaste ich die Tomaten in ihren bunten Prachtgewändern. Wer mich von außen sieht, würde wahrscheinlich denken, ich sei auf LSD.<br><br>Ihr Geschmack ist so vielfältig wie ihr Aussehen. Manche schmecken zuckersüß und so knackig, dass sich ihr Inhalt im hohen Bogen über meiner Jacke verteilt, als ich reinbeiße. <br>Andere sind fleischig, zart und weich und schmecken nach Sonnenstrahlen und Sommererfrischung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-herzform.jpg" alt="tomate herzform hamburg" class="wp-image-1692" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-herzform.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-herzform-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-herzform-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p><br>Wieso wurden mir diese wunderbaren Gewächse bisher vorenthalten? Warum kannte ich Tomaten nur als rote Billardkugeln ohne Geschmack?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alte Tomatensorten sind in Gefahr</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/alte-tomatensorten.jpg" alt="samenfeste Tomaten" class="wp-image-1685" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/alte-tomatensorten.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/alte-tomatensorten-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/alte-tomatensorten-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p><br>Die Tomatenretter bauen nur alte, <a href="https://pflanzenfrau.de/slow-food-kaernten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="samenfeste Sorten (öffnet in neuem Tab)">samenfeste Sorten</a> an, denn viele davon sind fast ausgestorben. Um das genau zu erklären, muss man ein bisschen weiter ausholen;</p>



<p>Gemüse vermehrt sich normalerweise von selbst. Die Natur hat ein geniales System entwickelt, denn aus jedem kleinen Tomatenkern kann eine neue Pflanze entstehen, völlig gratis und von selbst. Da sich mit diesem System aber kein Geld verdienen lässt, haben Konzerne das <strong>Hybridsaatgut</strong> erfunden, das jedes Jahr neu gekauft werden muss. <br>Es entsteht im Labor und aus Pflanzen, die in ihrer Blühbiologie so beeinflusst wurden, dass sie sich <strong>nicht mehr von selbst vermehren</strong>. </p>



<p>Wegen der höheren Erträge und der besonders einheitliche Pflanzen, die aus Hybridsaatgut entstehen, verkauft es sich gut. <br>Nach <strong>EU-Gestzgebung</strong> muss jedes Gemüse eine bestimmte Form, Farbe und Größe haben. Nur das Gemüse, dass diesen Normen entspricht, schafft es in die Supermärkte. Deshalb gibt es dort keine alten Gemüsesorten mehr und deshalb geraten sie allmählich in Vergessenheit.</p>



<p>Die höheren Erträge gibt das Hybridsaatgut allerdings nur dann her, wenn man die Pflanzen mit reichlich <strong>Pestiziden</strong> besprüht. Da sie nicht auf natürliche Art entstanden sind, können sich auch nicht mehr auf natürliche Art gegen Schädlinge verteidigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter.jpg" alt="tomatenretter hamburg" class="wp-image-1693" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Alte, samenfeste Sorten haben „gelernt“ Stoffe zu bilden, die ihren Fressfeinden den Appetit verderben. </h3>



<p>Man nennt sie <strong>sekundäre Pflanzenstoffe</strong> und genau sie sind es, die für Menschen gesundheitliche Wirkung haben. (Deshalb sind alte Sorten immer gesünder).</p>



<p>Supermarkttomaten wachsen oft auf Substratböden anstatt in Erde, deshalb enthalten sie kaum noch Nährstoffe. <strong>Wenn im Boden keine Nährstoffe sind, kann auch die Pflanze keine enthalten.</strong><br>Für wirklich guten Boden braucht es Regenwürmer und die gibt es hier im Tomatenretter Gewächshaus im großen Stil.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Saatgut Archiv zur Rettung alter Sorten</h4>



<p>Die Tomatenretter haben ein riesiges Saatgut-Archiv über aktuell 304 alte Tomatensorten angelegt. Das Saatgut kann auch verschickt werden (ihr erreicht die Tomatenretter unter <em>info@tomatenretter.de</em>).<br>Die Tomaten, die aus diesen Samen entstehen, sind nicht nur wunderschön, sondern haben besonders klangvolle Namen wie Ivory Drops und Zuckertraube.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/mini-tomate.jpg" alt="alte tomatensorten" class="wp-image-1694" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/mini-tomate.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/mini-tomate-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/mini-tomate-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Zellschützer und Glücklichermacher &#8211; so gesund sind Tomaten</h4>



<p>Mich machen Tomaten allein vom Anblick glücklich. Aber auch stofflich wirken sie stimmungsaufhellend, denn sie enthalten Tyramin und Serotonin. Die B-Vitamine stärken die Nerven, Lycopin, Flavonoide und Anthozyane sind Radikalfänger und <strong>schützen unsere Zellen vor Alterung und Entartung</strong>.</p>



<p>Am meisten Nährstoffe haben am Strauch gereifte, frisch geerntete und sonnenverwöhnte Tomaten. Das spricht ganz klar für <strong>regionale Bio-Tomaten; ihr Antioxidantiengehalt ist fast doppelt so hoch wie der von konventionell erzeugten.</strong></p>



<p>Tomaten mögen keine langen Transporte und Lagerzeiten, am besten verbraucht man sie innerhalb von 5 Tagen. <br>Sie sind Freunde der Sonne und vertragen keine Aufenthalte im Kühlschrank, dort schrumpeln sie und verlieren Aroma. <br><strong>Tomaten aus dem Kühlhaus haben einen Großteil ihrer Heilkraft eingebüßt</strong>. Wer eine große Ernte einfährt und nicht weiß, wohin damit, kann sie gut einfrieren und nach dem Auftauen für Suppe und Sauce verwenden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-gruen.jpg" alt="tomate" class="wp-image-1689" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-gruen.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-gruen-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomate-gruen-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Anfängliche Skepsis gegen die runde Aztekenfrucht</h4>



<p>Die Tomate ist eigentlich eine <strong>Aztekenpflanze</strong>. <br>Als sie aus Mexiko nach Europa kam, wollte sie niemand essen, denn sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Das sind normalerweise Giftpflanzen, außerdem war die Zeit der Hexenverbrennung und alles, was psychedelisch wirkte, galt als böse.<br>Man fand es auch ziemlich <strong>anstößig von der Tomate, dass sie rot, prall und voll schleimiger Samen war.</strong> Dieser doppelt bösen Frucht gab man Namen wie Tollapfel oder Wolfspfirsich.<br>Bis 1820 ein amerikanischer Colonel groß verkündete, er würde auf seiner Veranda  eine ganze Schüssel Tomaten essen. Eine sensationshungrige Meute versammelte sich am Schauplatz, um den Verrückten eines grauenvollen Todes sterben zu sehen.<br>Als er nicht starb, brachte man der Tomate immer mehr Vertrauen entgegen. Heute ist sie eine der meistangebauten Gemüsesorten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Tomatenretter werden</h4>



<p>Spätestens nach dieser Tomatengeschichte solltet ihr also überzeugt sein, dass ihr Tomaten braucht, sowohl im Garten als auch auf dem Teller.</p>



<p>Schaut also entweder direkt bei den <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Tomatenrettern (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.tomatenretter.de/" target="_blank">Tomatenrettern</a> vorbei oder bestellt euch ein Saatgut <a href="https://www.tomatenretter.de/f%C3%B6rdermitglied-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Abo (öffnet in neuem Tab)">Abo</a> gegen einen kleinen monatlichen Beitrag.</p>



<p><strong>Hinkommen: </strong>Auf der Karte sieht es zwar weit aus, aber eine Fahrradtour (von Hamburg) zu den Tomatenrettern lohnt sich. <br>Auf verwinkelt verwunschenen Wegen kommt man schon auf dem Hinweg in eine Tiefenentspannung und kann das Grün genießen. Man fährt über Deiche, durch grüne Baumtunnel, an Seen, Schilf und Schafen vorbei bis zum Reitbrooker Hinterdeich.<br>Falls ihr keine Tomaten mögt, hier wachsen noch viele andere, samenfeste Gemüsesorten.<br><em>Reitbrooker Hinterdeich 291, 21037 Hamburg</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/rettich.jpg" alt="rübchen" class="wp-image-1688" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/rettich.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/rettich-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/rettich-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-gelb.jpg" alt="chili gelb tomatenretter" class="wp-image-1684" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-gelb.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-gelb-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-gelb-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-rosa.jpg" alt="chili rosa" class="wp-image-1690" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-rosa.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-rosa-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-rosa-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-rosa-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/chili-rosa-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/fenchel.jpg" alt="fenchel" class="wp-image-1686" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/fenchel.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/fenchel-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/fenchel-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/fenchel-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/fenchel-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-hamburg.jpg" alt="tomatenretter hamburg" class="wp-image-1687" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-hamburg.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-hamburg-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenretter-hamburg-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenernte-november.jpg" alt="alte Tomatensorten" class="wp-image-1683" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenernte-november.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenernte-november-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/12/tomatenernte-november-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>
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		<title>Superfood Apfel: Seine 10 stärksten Superkräfte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 09:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Apfel ist ein Superfood und steckt voller außergewöhnlicher Kräfte.Weil wir uns aber so an ihn gewöhnt haben, schenken wir seiner enormen Heilkraft kaum noch Aufmerksamkeit. Das muss sich ändern, ...</p>
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<p>Der Apfel ist ein Superfood und steckt voller außergewöhnlicher Kräfte.<br>Weil wir uns aber so an ihn gewöhnt haben, schenken wir seiner enormen Heilkraft kaum noch Aufmerksamkeit.</p>



<p>Das muss sich ändern, denn <strong>der Apfel ist in Gefahr</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die besonders wertvollen, alten Apfelsorten werden immer weiter vom Markt gedrängt. Sie erfüllen nicht die EU-Normen, nach denen Obst eine immer gleiche Form und Farbe haben muss.</h2>



<p>Im Handel gibt es fast nur die immer gleichen sechs Sorten: Golden Delicious, Red Delicous, Cox Orange, Jonathan, McIntosh, James Grieve.<br>Sie werden <strong>bevorzugt, weil sie so einheitlich aussehen</strong> und sich besonders lang lagern lassen, ohne sich optisch zu verändern.</p>



<p>Greift man bei der Apfelzucht aber immer auf die gleichen Sorten zurück, sind die Pflanzen irgendwann <strong>genetisch verarmt </strong>und immer weniger überlebensfähig.<br>Sie sind besonders <strong>krankheitsanfällig und brauchen Pestizide</strong>. Besonders pestizidbelastet sind <a href="https://utopia.de/ratgeber/pink-lady-das-ist-faul-an-dieser-apfelsorte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Club-Apfelsorten wie Pink Lady (öffnet in neuem Tab)">Club-Apfelsorten wie Pink Lady</a>.</p>



<p><strong>Alte Sorten</strong> dagegen sind so standortangepasst, dass sie sich mit <strong>natürlichen Mitteln gegen Schädlinge</strong> verteidigen können. Sie bilden dazu <strong>sekundäre Pflanzenstoffe</strong>, die auch für Menschen sehr gesundheitsfördernd wirken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn du keine Hochglanzoptik brauchst, sondern mehr Wert auf den Vitamingehalt legst, wenn du keine Pestizidrückstände essen willst, kauf deine Äpfel bitte NICHT im Supermarkt!</h3>



<p><br>Auch wenn das oft nicht die einfachste Lösung ist und du dafür weiter fahren musst; kauf <strong>beim Hofladen, auf dem Markt oder direkt beim Bauern</strong> (z.B. per Obstkisten-Bestellung). Es lohnt sich! <br><strong>Wenn du alte Sorten kaufst, haben Äpfel Superkraft</strong>! Außerdem werden alte Sorten auch von denen gut vertragen, die sonst gegen Äpfel allergisch sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 1: Vitamin C</h3>



<p>Vitamin C braucht der Körper für die Bildung von <strong>Kollagen</strong>, das für die Elastizität der Haut zuständig ist. Vitamin C bindet außerdem freie Radikale, die Hautalterung verursachen und macht sie unschädlich.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="686" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-obstsorten-1024x686.jpg" alt="alte obstsorten" class="wp-image-1467" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-obstsorten-1024x686.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-obstsorten-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-obstsorten-768x515.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-obstsorten-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-obstsorten-864x579.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-obstsorten-1200x804.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-obstsorten.jpg 1612w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 2: Pektin</h4>



<p>Apfelpektin wird gern als Bindemittel genutzt. Es ist wegen seiner <strong>entgiftenden Wirkung</strong> aber auch <strong>heilsam für den Darm</strong>. Zusammen mit Wasser bildet das Pektin einen gelartigen <strong>Schutzfilm für die Darmschleimhaut</strong>. So können Schadstoffe die Darmwände nicht mehr erreichen, sondern werden stattdessen vom Pektin gebunden und ausgeschieden.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfel-1024x685.jpg" alt="apfel" class="wp-image-1465" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfel-1024x685.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfel-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfel-768x514.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfel-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfel-864x578.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfel-1200x802.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfel.jpg 1615w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 3: Geheimwaffe bei Nieren- und Blasensteinen</h4>



<p>Äpfel haben eine harntreibende Wirkung. Bei einer Neigung zu Steinbildung hilft eine Apfelkur, die abgelagerten Stoffe auszuscheiden. Dabei werden 1-3 Tage nichts als Äpfel gegessen. Wer sie nicht gut verträgt, kann auch <strong>Apfelschalentee</strong> machen (unter der Schale befinden sich die meisten Vitamine).<br>Neben der harntreibenden Wirkung hilft der Apfel, überschüssige <strong>Harnsäure auszuscheiden</strong>. Deshalb wird er auch bei <strong>Rheuma und Gicht</strong> empfohlen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="671" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/superfood-apfel-1024x671.jpg" alt="superfood apfel" class="wp-image-1468" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/superfood-apfel-1024x671.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/superfood-apfel-300x196.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/superfood-apfel-768x503.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/superfood-apfel-100x65.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/superfood-apfel-864x566.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/superfood-apfel-1200x786.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/superfood-apfel.jpg 1649w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 4: Schönheitsmittel Apfel</h4>



<p>Äpfel wirken auch äußerlich hautpflegend und eignen sich wunderbar für Gesichtsmasken. <br>Aus einem Apfel, einem Teelöffel Honig und etwas Sahne kann man gleich zwei Hautpflegeprodukte herstellen:<br><strong>Apfel-Gesichtswasser:</strong> Apfel reiben, Saft durch ein Sieb pressen und als Tonic verwenden. Erfrischt müde Haut.<br><strong>Apfel-Maske:</strong> Den beim Auspressen übrig gebliebenen &#8222;Brei&#8220; mit Sahne und Honig vermengen und auftragen. Bei fettiger Haut ersetzt man die Sahne mit Zitronensaft. Maske nach 20 Minuten mit dem Apfel-Gesichtswasser abtragen.<br>Danach ist die Haut zart, gestrafft und gereinigt. Couperose wird entgegengewirkt, weil die kleinen Blutgefäße stabilisiert werden.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bluetenknospen.jpg" alt="Apfelbluete" class="wp-image-1475" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bluetenknospen.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bluetenknospen-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bluetenknospen-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bluetenknospen-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bluetenknospen-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 5: Helfer bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Divertikulose</h4>



<p>Von der entgiftenden Wirkung des Apfelpektins habe ich schon erzählt (Nr.2). Aber es gibt noch eine heilsame Wirkung des Pektins auf den Darm. Kommen die Dickdarmbakterien mit Pektin in Kontakt, entsteht <strong>antientzündlich wirkende Buttersäure</strong>. Sie ist ein wichtiger Energielieferant für die obere Darmzellenschicht. Buttersäure <strong>regt das Wachstum der Darmschleimhaut</strong> <strong>an</strong> und erhöht deren Durchblutung. Apfelpektin hilft, den Darm möglichst lange entzündungsfrei zu halten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-apfelsorten-1024x685.jpg" alt="alte apfelsorten" class="wp-image-1466" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-apfelsorten-1024x685.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-apfelsorten-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-apfelsorten-768x514.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-apfelsorten-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-apfelsorten-864x578.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-apfelsorten-1200x803.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/alte-apfelsorten.jpg 1614w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 6: Das schnellste &amp; gesündeste Fast Food der Welt</h4>



<p>Keine Mahlzeit braucht weniger Zubereitungszeit als ein Apfel. Man packt ihn morgens in die Tasche und geht zur Arbeit, er zermatscht nicht und wartet geduldig auf die Pause, in der wir ihn verzehren. Er versorgt uns <strong>reichlich</strong> mit <strong>Nährstoffen</strong> und macht uns fit für die Arbeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 7: Geschmacksgeber für grüne Smoothies</h4>



<p>Wildkräuter sind lecker, aber meistens überhaupt nicht süß. Mischt man sie mit einem Apfel zum Smoothie, bekommt man genau den richtigen süß-säuerlichen Geschmack, den ein Smoothie braucht.<br>Außerdem wird mit dem Vitamin C des Apfels das <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Eisen (öffnet in neuem Tab)" href="https://pflanzenfrau.de/eisenhaltige-pflanzen/" target="_blank">Eisen</a> aus Wildkräutern noch besser aufgenommen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="687" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Apfel-smoothie-1024x687.jpg" alt="Apfel smoothie" class="wp-image-1469" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Apfel-smoothie-1024x687.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Apfel-smoothie-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Apfel-smoothie-768x516.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Apfel-smoothie-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Apfel-smoothie-864x580.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Apfel-smoothie-1200x805.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Apfel-smoothie.jpg 1609w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 8: Polyphenole</h4>



<p>Polyphenole wirken antioxidativ, haben also die berühmte <strong>Radikalfängereigenschaft</strong> und <strong>schützen unsere Zellen</strong> vor Alterung und Entartung.<br>Sie wirken außerdem entzündungshemmend und schützen die Blutgefäße.<br>Polyphenole werden übrigens aus oben erwähnten neuen Sorten gezielt herausgezüchtet, um den Geschmack vermeintlich zu verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="536" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfelbaum-1.jpg" alt="apfelbaum" class="wp-image-1471" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfelbaum-1.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfelbaum-1-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfelbaum-1-768x515.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/apfelbaum-1-100x67.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr.9: Rauchentwöhnung</h4>



<p>Der Geschmack von Zigaretten und Äpfeln verträgt sich nicht. Wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte deshalb zum Apfel greifen, sobald er Lust auf Zigaretten verspürt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Superfood-Apfel-1-1024x684.jpg" alt="Rauchentwoehnung mit Apfel" class="wp-image-1489" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Superfood-Apfel-1-1024x684.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Superfood-Apfel-1-300x200.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Superfood-Apfel-1-768x513.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Superfood-Apfel-1-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Superfood-Apfel-1-864x577.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Superfood-Apfel-1-1200x801.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Superfood-Apfel-1.jpg 1618w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Superpower Nr. 10: Cholesterinsenker</h4>



<p>Der Apfel gehört zur Top 5 der natürlichen Cholesterinsenker.<br>Apfelpektine binden im Darm Gallensäuren und entziehen dem Körper dadurch Cholesterin. Die Leber greift dann bei der Gallensäurebildung auf körpereigenes Cholesterin zurück, die <strong>Blutfettwerte sinken</strong>.<br>So wird auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindert.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="712" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gesunder-Apfel-1024x712.jpg" alt="Superfood Apfel" class="wp-image-1491" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gesunder-Apfel-1024x712.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gesunder-Apfel-300x208.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gesunder-Apfel-768x534.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gesunder-Apfel-100x69.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gesunder-Apfel-864x600.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gesunder-Apfel-1200x834.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gesunder-Apfel.jpg 1554w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wenn du noch mehr für den <strong>Erhalt alter Apfelsorten</strong> tun willst, kannst du Mitglied im <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Pomologen-Verein (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.pomologen-verein.de/mitglied-werden.html" target="_blank">Pomologen-Verein</a> werden. Hier werden auch wunderbare Seminare zum Thema Obst-Bestimmung oder Obstbaumschnitt angeboten.</p>



<p>Noch etwas spricht übrigens für alte Apfelsorten; sie haben wunderschöne Namen. Wer würde nicht gern einen Apfel namens <em>Ingrid Marie, Kaiser Wilhelm</em> oder <em>Finkenwerder Herbstprinz</em> essen?<br>Bei der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Arche Noah (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.arche-noah.at/sortenerhaltung/obst-und-obstsammlung/sortenbeschreibungen" target="_blank">Arche Noah</a> findest du eine ganze Liste alter Sorten. Hier werden alte Sorten angebaut und somit vor dem Aussterben gerettet.</p>



<p>Eine sehr gute Anlaufstelle für alte Apfelsorten in Hamburg ist der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Boomgarden (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.boomgarden.de/von-richtigen-und-falschen-aepfeln.html" target="_blank">Boomgarden</a> von Eckart Brandt (auch auf Hamburger Märkten vertreten). Wenn die Ernte gut war, kann man die Äpfel auch bei ihm im Onlineshop bestellen.</p>



<p><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Für mehr Apfelwissen, bitte hier entlang. (öffnet in neuem Tab)" href="https://pflanzenfrau.de/aepfel/" target="_blank">Für noch mehr Apfelwissen, bitte hier entlang.</a></p>



<p>Quellen:<br>&#8211; Arvay, Clemens: Hilfe, unser Essen wird normiert<br>&#8211; Stumpf, Ursula; Bächle-Helde, Bernadette: Heilkraft von Obst und Gemüse<br>&#8211; Stumpf, Ursula: Mythische Bäume</p>
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		<title>Warum wir Slow Food statt Fast Food brauchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 17:16:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich von selbst gemachten Brennesselsmoothies oder Gierschsuppen erzähle, bekomme ich oft Reaktionen wie: &#8222;Das würde ich auch gern machen, aber mir fehlt die Zeit.&#8220; So ist das nunmal bei ...</p>
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<p>Wenn ich von selbst gemachten Brennesselsmoothies oder Gierschsuppen erzähle, bekomme ich oft Reaktionen wie: &#8222;Das würde ich auch gern machen, aber mir fehlt die Zeit.&#8220;</p>



<p>So ist das nunmal bei Menschen mit Vollzeitbeschäftigung. Ich vestehe, dass man vor und nach normalen Bürotagen nur noch ins Bett will.<br>Nur manchmal frage ich mich, ob es wirklich keinen anderen Weg gibt, als sein ganzes Leben der Arbeit zu opfern.</p>



<p>Carlo Petrini, der Gründer der Slow Food Bewegung, formuliert es so:<br><em>&#8222;Unser Jahrhundert, das unter dem Zeichen der Industriegesellschaft begonnen und sich entwickelt hat, erfand zuerst die Maschine und modellierte dann nach ihr das Leben.<br>Wir sind durch Schnelligkeit versklavt und allesamt dem selben heimtückischen Virus erlegen: Fast Life, der unsere Gewohnheiten beeinträchtigt, unser Privatleben durchdringt und uns zwingt, Fast Food zu essen.<br>Um seines Namens würdig zu sein, sollte sich der Homo sapiens von der Schnelligkeit trennen, bevor sie ihn zu einer Art verkommen lässt, der das Aussterben droht.&#8220;</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wir leben in einer Zeit, in der sich jeder an unmittelbare Bedürfnisbefriedigung gewöhnt hat. </h3>



<p>Alles, was uns aufhält, fühlt sich in unserer Welt nach Zumutung an. Die Oma vor uns an der Kasse. Langsam fahrende Menschen auf der Autobahn, Zug-Verspätungen oder Schlangestehen.</p>



<p><strong>Aber sind wir von Natur aus so ungeduldige Wesen? Oder haben wir unser Leben und Denken der Produktivität so angepasst, dass wir keine Art von Verzögerung mehr ertragen?</strong></p>



<p>Wenn wir keine Termine hätten, könnten wir Warten dann als geschenkte Zeit empfinden? Als Möglichkeit, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die man sonst nicht getroffen hätte?<br>Und würden wir die &#8222;verlorene&#8220; Zeit zu Hause wirklich so viel sinnvoller verbringen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso Fast Food so schädlich ist</h2>



<p>Essen ist vielen etwas Lästiges geworden, das uns vom Arbeiten abhält und das wir schnell zwischendurch erledigen.</p>



<p>Aber allein die Essensaufnahme braucht Zeit.<br>Wenn wir uns nicht genügend Zeit zum Kauen nehmen, verdauen wir nicht gut und nehmen die Nährstoffe im Essen nicht richtig auf.<br>Unser Sättigungsgefühl braucht <strong>Pausen zwischen den Gängen</strong>. Ohne die futtern wir weiter und merken erst viel später, dass wir zu viel gegessen haben. <br>Eine funktionierende Verdauung ist aber die absolute Grundlage für die meisten Körperfunktionen. Wer sie vernachlässigt, riskiert Entzündungen im Darm, die Ursache für viele <strong>chronische Krankheiten</strong> sind.</p>



<p>Industriell gefertigtes Essen wird möglichst zeit-effizient hergestellt. Brotteig bekommt nicht mehr die Zeit zum Aufgehen. So werden bestimmte Stoffe im Getreide (z.B. Phytate) nicht abgebaut, was Verdauungsprobleme verursacht. <br>Obst wird unreif geerntet und kann seinen Geschmack nicht entfalten. Die meisten Vitamine gehen so verloren, denn erst im reifen Zustand sind alle sekundären Pflanzenstoffe ausgebildet.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="774" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-1024x774.jpg" alt="slow food" class="wp-image-1418" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-1024x774.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-300x227.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-768x581.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-100x76.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-864x653.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food-1200x908.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slow-food.jpg 1428w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Es gibt Lebensbereiche, die wir nicht beliebig beschleunigen können. Wachstum gehört dazu.</h3>



<p>Das Effizienzdenken hat sich in alle Lebensbereiche ausgebreitet, ohne Rücksicht darauf, dass Reife und Wachstum Zeit brauchen, das ist bei Pflanzen nicht anders als bei Menschen.</p>



<p>Um in weniger Zeit mehr Erträge einzufahren, wurden <strong>Hybridsorten</strong> gezüchtet und <strong>unter enormen technischen und chemischen Aufwand </strong>angebaut. Deren <strong>Früchte werden größer, haben aber kaum noch Nährstoffe</strong>. So wird selbst Gemüse zu einem Lebensmittel, das nur noch leere Kalorien enthält und keine wichtigen Vitamine mehr liefert.</p>



<p><strong>Hybridsaatgut muss jedes Jahr neu gekauft werden</strong>, denn die daraus entstehenden Pflanzen wurden in ihrer Blühbiologie so beeinflusst, dass sie sich nicht mehr auf natürliche Weise vermehren.<br>Für die Saatgutkonzerne ist das ein <strong>großes Geschäft</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="527" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-1024x527.jpg" alt="Hybridsaatgut Anbau" class="wp-image-1440" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-300x154.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-768x395.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-100x51.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Hybridsaatgut-Gefahren-864x445.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Hybridsorten: maximaler Ertrag, minimaler Vitamingehalt</h4>



<p>Der Anbau von Hybridsorten wird immer größer, denn inzwischen gibt es <strong>EU-Richtlinien, die dafür sorgen, dass nur noch möglichst uniform aussehendes Gemüse auf den Markt kommt</strong>. <br>Eine immer gleiche Form und Farbe erreicht man nur noch mit Hybridsorten.  So verschwinden alte Sorten vom Markt, der Verbraucher kann sich nicht mal mehr dafür oder dagegen entscheiden. </p>



<p>Das ist einerseits problematisch, weil <strong>mit den <a href="https://pflanzenfrau.de/tomatenretter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="alten Sorten (öffnet in neuem Tab)">alten Sorten</a> ein besonderer Geschmack und eine hohe Vitamindichte verschwindet</strong>. Aber auch, weil diese Sorten genau an ihren heimischen Standort angepasst sind. Sie haben &#8222;gelernt&#8220;, sich gegen heimische Schädlinge zu verteidigen und sich dem lokalen Klima angepasst. <strong>Sie brauchen keine Pestizide und können komplett giftfrei angebaut werden</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Samenfeste Sorten in Gefahr</h4>



<p>Pflanzenzucht wird seit der Steinzeit betrieben und <strong>alte, samenfeste Sorten haben sich über viele Generationen entwickelt.</strong><br>Wir stehen wie auf den Schultern unserer Ahnen, die ihr Pflanzenwissen immer weitergegeben und -entwickelt haben. Wäre es nicht wie ein Schlag in ihr Gesicht, ihr Erbe einfach zu vergessen?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Slow Food als Antwort auf die Probleme unserer Zeit</h4>



<p>Zum Glück gibt es Menschen, die sich gegen die immer mächtiger werdenden Saatgutkonzerne wehren. Teil der Arbeit von <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Slow_Food" target="_blank">Slow Food</a> ist es, alte Sorten vor dem Aussterben zu bewahren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="687" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-1024x687.jpg" alt="Slow Food Gemüse" class="wp-image-1423" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-1024x687.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-300x201.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-768x516.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-100x67.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-864x580.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese-1200x805.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/gemuese.jpg 1609w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Slow Food hat in Kärnten lange Tradition</strong>. Hier wird Brot aus Einkorn, einer alten Getreidesorte, gebacken. Heimische Seeforellen werden gefangen und alte Apfelsorten angebaut.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten.jpg" alt="Slow Food Travel Kaernten" class="wp-image-1425" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kaernten-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>In Kärnten ist sogar der Trend des <strong>Slow Food Reisens </strong>entstanden. Das macht absolut Sinn, denn wer wirklich Erholungsurlaub machen will, braucht Ruhe, heilsame Luft und heilsames Essen gleichzeitig. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Reise zum Ur-Mais</h4>



<p>In Kärntner Gailtal wohnt auch <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Sepp Brandstätter (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.slowfood.travel/de/slow-food-travel-alpe-adria-kaernten/essen-trinken/slow-food-produzenten/bauernhof+brandst%c3%a4tter_firm_61565" target="_blank">Sepp Brandstätter</a>. Er hat sich an eine Pflanze gewagt, die es woanders nur noch als Hybridsorte gibt: Mais. <br>Er rettete den <strong>Gailtaler weißen Landmais</strong>, den seine Familie seit Generationen angebaut hatte.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Gailtaler-Landmais.jpg" alt="Gailtaler Landmais" class="wp-image-1431" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Gailtaler-Landmais.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Gailtaler-Landmais-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Gailtaler-Landmais-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p>Sein Kampf für den samenfesten Ur-Mais hat 20 Jahre (!!!) gedauert. Denn seit dem Einzug der &#8222;modernen Landwirtschaft&#8220; hatte sich niemand mehr um die Qualität der Böden gekümmert. Der<strong> Boden die Voraussetzung dafür, dass Pflanzen Nährstoffe enthalten</strong>, sie beziehen sie ja über die Wurzeln.</p>



<h4 class="wp-block-heading">20 Jahre, um ein richtig gutes Lebensmittel herzustellen &#8211; besser kann man den Slow Food Gedanken nicht umsetzen</h4>



<p>Sepp brauchte allein 10 Jahre, bis wieder Regenwürmer im Boden waren. (Charles Darwin bezeichnete den Regenwurm mal als &#8222;den wichtigsten Helfer des Bauern&#8220;.) Wo Regenwürmer leben, ist der Boden gesund.</p>



<p>Aber auch mit der Wiederherstellung des Bodens war der Kampf noch nicht zuende.<br>Jede Maisernte wurde Sepp von Vögeln und Waldtieren streitig gemacht. Den Mais aus Hybridsaat rührten die Tiere nicht an (im Gegensatz zu Menschen wissen die meisten Tiere instinktiv, was gut für sie ist).<br>Sepp lernte, seinen Mais mit Plastikflaschen und Chili zu schützen, aber immer ohne Chemie.<br>Es war ein langer Kampf um den Ur-Mais, für den man viel Idealismus, Mut und ein bisschen Sturheit braucht, wie Sepp selber sagt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="677" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-1024x677.jpg" alt="Urmais Kaernten" class="wp-image-1438" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-1024x677.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-300x198.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-768x508.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-864x571.jpg 864w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten-1200x793.jpg 1200w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/mais-kaernten.jpg 1593w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Glutenfreier Ur-Mais</h4>



<p>Inzwischen hat Sepp´s Mais viele <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Erfolgsgeschichten (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.genusslust.info/artikel/der-weisse-gailtaler-landmais-ein-europaeisches-phaenomen/" target="_blank">Erfolgsgeschichten</a> geschrieben. Er ist Held vieler internationaler Berichte geworden, auch weil er komplett glutenfrei und somit für Zölikalie-Betroffene geeignet ist.</p>



<p>Der Gailtaler weiße Landmais ist ein glückliches Beispiel mit gutem Ausgang unter vielen anderen mit traurigem Ausgang. Denn es gibt viele alte Sorten, die niemand gerettet hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wir haben inzwischen 90 % unserer Saatgutvielfalt verloren.</h4>



<p>Um das Sorten- Sterben zu beenden, braucht es mehr mutige Menschen wie Sepp und mehr <strong>Bewusstsein für das, was wir essen</strong>. Vor allem brauchen wir wieder <strong>mehr Geduld</strong>; Pflanzenanbau, Essen und Kochen sind es wert, Zeit in Anspruch zu nehmen.</p>



<p>Sepp kann seinen Maisgries und sein Maismehl inzwischen gut verkaufen, denn er produziert es 100% glutenfrei. (Mais ist von Natur aus glutenfrei, muss aber auch in der Verarbeitung streng von anderem Getreide getrennt werden, um für Zölikalie-Betroffene geeignet zu sein.)<br><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Hier könnt ihr Sepp´s Mais bestellen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.landmais.com/show_content.php?hid=2" target="_blank">Hier könnt ihr Sepp´s Mais bestellen</a></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slowfood-mais.jpg" alt="mais samenfest" class="wp-image-1436" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slowfood-mais.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slowfood-mais-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slowfood-mais-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slowfood-mais-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/slowfood-mais-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>
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		<title>Die Zirbe &#8211; Einschlafhelfer in Baumgestalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 14:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturreiseziele]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als wir in den Nockbergen ankommen, empfängt uns eine weiße Wand. Erst kurz bevor man glaubt, davor zu laufen, sieht man die Dinge im Nebel auftauchen. Zirben und Bergseen liegen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pflanzenfrau.de/zirbe-nockberge/">Die Zirbe &#8211; Einschlafhelfer in Baumgestalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://pflanzenfrau.de">Pflanzenfrau</a>.</p>
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<p>Als wir in den Nockbergen ankommen, empfängt uns eine weiße Wand. Erst kurz bevor man glaubt, davor zu laufen, sieht man die Dinge im Nebel auftauchen. <br>Zirben und Bergseen liegen zugedeckt da und wollen noch schlafen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe.jpg" alt="Nebel Turracher Hoehe" class="wp-image-1343" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nebel-turracher-Hoehe-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Wir treffen unsere Wanderführerin Helga Riepl und starten den Aufstieg auf die <strong>Turracher Höhe</strong>. Wir wandern weder schnell noch besonders steil bergauf, trotzdem bin ich immer die letzte. Im Hamburg ist der höchste Berg, den ich besteige, der Deich. Höhenmeter bin ich nicht gewohnt und hier fühlt sich die kleinste Stufe an wie Mount Everest.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nockberge.jpg" alt="Zirbe Nockberge" class="wp-image-1354" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nockberge.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nockberge-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/nockberge-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p>Die Sonne verwandelt die Nebelschwaden allmählich in Tautröpfchen, die die gesamte Landschaft beglitzern. Als sei das noch nicht genug, setzt das Wollgras weiße Tupfer ins Gras. Wie frisch gewaschen hängt ihm das weiße, nasse Haar vom Stiel herunter.<br>Würde gleich eine Fee oder ein Troll um die Ecke biegen, ich wäre nicht erstaunt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras.jpg" alt="Wollgras Nockberge" class="wp-image-1344" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgras-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Ich bin so fasziniert, dass ich meinen rechten Fuß in ein tiefes Schlammloch setze und die Wanderung mit einem triefenden, quietschendem Schuh fortsetze.<br>Die sowieso schon langsam laufende Gruppe hängt mich oft ab, weil ich die Orchideen zu lange bestaune oder Baumstämme befühle.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee.jpg" alt="Orchidee" class="wp-image-1341" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/orchidee-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Wollgraslandschaften und Pflanzen, die Tiere jagen</h4>



<p>Jede Pflanze trägt zur Skurrilität der Landschaft bei: die Zirbe mit ihren derart verschlungenen Wurzeln, dass sie fast wie ein Knäuel wirken. Als hätte man versucht, mit ihren Wurzeln zu stricken. Alpenrosen setzen rosa Akzente ins saftige Grün. Das feine lange Gras biegt sich entspannt im Wind mit. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe.jpg" alt="Wurzel Zirbe" class="wp-image-1356" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Wurzel-Zirbe-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Viele potente Heilpflanzen, die ich bisher nur aus Büchern kenne, begegnen mir hier endlich live; Arnika, Enzian, Meisterwurz, Alpen- Thymian.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika.jpg" alt="Arnika" class="wp-image-1345" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Arnika-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Arnika</figcaption></figure>



<p>Sogar Pflanzen, die Tiere jagen, gibt es hier. Das <strong>Alpen-Fettkraut</strong> schaut mit seinen kleinen lila Blüten ganz unschuldig aus, lockt aber Insekten in den sicheren Tod. Wer auf seinen Blüten landet, wird mit einem schleimigen Sekret festgehalten und gefressen.<br>Das Fettkraut ist nur eines von vielen Pflanzen- Highliths im <strong>Hochmoor</strong>. <br>Allein die Namen der Pflanzen versetzen mich in Verzückung: Wasserschlauch, Sonnentau, Mehlprimmel.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut.jpg" alt="Alpen Fettkraut" class="wp-image-1348" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Alpen-Fettkraut-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Alpen- Fettkraut</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten.jpg" alt="hochmoor kaernten" class="wp-image-1349" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/hochmoor-kaernten-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Hochmoor- Landschaft</figcaption></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Was die Zirbe so besonders macht</h4>



<p>Helga Riepl erzählt uns von der Zirbe. Dass sie manchmal auf blankem Felsen wächst. Dass es ihr gelingt, in Symbiose mit mehreren Spezialpilzen trotz Steinboden an Nährstoffe zu kommen. Dass sie der Hungerkünstler unter den Bäumen ist und mit sehr wenig Nährstoffen zurecht kommt. Dass es schwer ist, das Alter einer Zirbe zu schätzen, weil sie Zeiten durchlebt, in denen für großes Höhenwachstum einfach zu wenig Nährstoff vorhanden ist.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wuchsform-zirbe.jpg" alt="wuchsform zirbe" class="wp-image-1359" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wuchsform-zirbe.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wuchsform-zirbe-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wuchsform-zirbe-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /></figure>



<p>Zirben gedeihen nur in den Alpen, denn sie brauchen den Zirbenröhrling im Boden, der nur hier vorkommt. Im Flachland gehen sie sofort ein, daher darf man nie versuchen, sie umzupflanzen.</p>



<p>Die Zirbe hat sich auf die widrigsten Umstände spezialisiert und die Alpen zu ihrem Reich gemacht. Sie wächst dort, wo sich kein anderer Baum ansiedeln könnte; auf Felsböden, an steilen Hängen und in Eis, Wind und Schnee. So genügsam dieser Baum ist, so besonders ist sein Holz. Der Duft wirkt beruhigend und <strong>wer im Zirbenbett schläft, spart pro Nacht bis zu 3000 Herzschläge.</strong></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe.jpg" alt="wandern turracher hoehe" class="wp-image-1352" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wandern-turracher-hoehe-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Zirbenholz wirkt beruhigend und schlaffördernd</h4>



<p>Die beruhigenden Eigenschaften von <a href="https://pflanzenfrau.de/entspannung-schlaf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Zirbenholz (öffnet in neuem Tab)">Zirbenholz</a> sind wissenschaftlich belegt. An der Uni Graz gab es mehrfach <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Studien (öffnet in neuem Tab)" href="http://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/content/titleinfo/3765031" target="_blank">Studien</a>, in denen die schlaffördernde Wirkung bestätigt wurde.</p>



<p>Beim Einschlafen erzeugt unser Körper einen Stoff namens Acetylcholin, ein körpereigenes Beruhigungsmittel. <br>Die Pinene der Zirbe verhindern den vorzeitigen Abbau dieses Beruhigungsmittels, so können wir besser durchschlafen. Besonders in Städten und Umgebungen mit Störgeräuschen und viel künstlicher Beleuchtung passiert es schnell, dass Acetylcholin vorzeitig abgebaut wird und wir nachts nicht genug Ruhe finden. Die Pinene wirken dem entgegen und sorgen so für erholsamen Schlaf und eine gute nächtliche Körper-Regeneration.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See.jpg" alt="Nockberge See" class="wp-image-1351" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Nockberge-See-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Was man beim Zirbenholz- Kauf beachten muss</h4>



<p>Die Nockberge sind das größte zusammenhängende Zirbengebiet in Europa. Echtes Zirbenholz bezieht man am besten von hier. <br>Denn neben der Zirbe aus den Alpen gibt es noch die sibirische Zirbe. Sie wächst zwar auch im Flachland, hat aber nicht die gleichen Heileigenschaften. Ihr Holz wird auch als Zirbenholz deklariert, ist aber viel günstiger.</p>



<p>Wer nicht gleich ein ganzes Bett aus Zirbe kaufen will, kann auch mit Zirbenspänen im Kopfkissen starten. Oder (noch einfacher); einen Beutel Zirbenspäne neben das Kissen legen. <br>Helga Riepl hat Späne dabei und wir dürfen uns bei einer Pause am See einen Beutel daraus basteln.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten.jpg" alt="see zirbe kaernten" class="wp-image-1353" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/see-zirbe-kaernten-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach.jpg" alt="kuehe turrach" class="wp-image-1361" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/kuehe-turrach-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge.jpg" alt="pflanzen nockberge" class="wp-image-1358" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/pflanzen-nockberge-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian.jpg" alt="Alpen- Thymian" class="wp-image-1347" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/Bergthymian-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption>Alpen- Thymian</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/aussicht-turracher-Hoehe.jpg" alt="aussicht turracher Hoehe" class="wp-image-1346" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/aussicht-turracher-Hoehe.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/aussicht-turracher-Hoehe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/aussicht-turracher-Hoehe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/aussicht-turracher-Hoehe-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/aussicht-turracher-Hoehe-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="596" height="900" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/enzian.jpg" alt="Enzian" class="wp-image-1360" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/enzian.jpg 596w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/enzian-199x300.jpg 199w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/enzian-100x151.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px" /><figcaption>Enzian</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="596" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgraswiese.jpg" alt="wollgraswiese" class="wp-image-1355" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgraswiese.jpg 900w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgraswiese-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgraswiese-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgraswiese-100x66.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/09/wollgraswiese-864x572.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>
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		<title>Die Eiche &#8211; Gerbstoffkönigin und Götterbaum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 13:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzenanwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weil sie so stark, unbeugsam und langlebig ist, entstand um die Eiche in vielen Kulturen einen Kult. Den Deutschen wurde sie zum Wappenbaum, Freiheitsliebe und unbeugsamer Stolz wurden ihr zugeschrieben. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pflanzenfrau.de/eiche/">Die Eiche &#8211; Gerbstoffkönigin und Götterbaum</a> erschien zuerst auf <a href="https://pflanzenfrau.de">Pflanzenfrau</a>.</p>
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<p>Weil sie so stark, unbeugsam und langlebig ist, entstand um die Eiche in vielen Kulturen einen Kult. Den Deutschen wurde sie zum Wappenbaum, <strong>Freiheitsliebe</strong> und <strong>unbeugsamer Stolz</strong> wurden ihr zugeschrieben. <br>Persern, Kelten und Römern waren Eichen heilig. <br>Die Griechen befragten sie als Orakel und hörten im Rauschen ihrer Blätter <strong>Gott Jupiter </strong>sprechen.</p>



<p>Vor der Christianisierung waren Eichen in vielen heidnischen Kulturen <strong>Gebetsstätten</strong>. Solche heiligen Bäume wurden dann oft von christlichen Missionaren gefällt, der bekannteste Fall ist die <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Donareiche (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Donareiche" target="_blank">Donareiche</a>.</p>



<p>Eichen können bis 1500 Jahre alt werden, deshalb wurden sie oft als Grenzbäume gepflanzt. Mit 100 Jahren sind sie ausgewachsen, danach wird nur noch der Stamm immer dicker.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eichen sind Wildtier-Futterquellen</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichel-herbst.jpg" alt="Eichel Wildtierfutter" class="wp-image-1212" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichel-herbst.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichel-herbst-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichel-herbst-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichel-herbst-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Eicheln sind für viele Tierarten Grundnahrungsmittel; manche Tiere wurden sogar nach ihr benannt; Eichhörnchen, Eichelhäher, Eichengallwespe. <br>Eichenwälder können viele Schweineherden satt machen, früher wurden sie für Hausschweine genutzt. Heute sind sie immer noch Leibspeise der Wildschweine.</p>



<p>In Notzeiten dienten Eicheln auch als menschliche Nahrung und wurden zu <strong>Mehl und Kaffee</strong> verarbeitet. Sie sind nahrhaft und gesund, müssen allerdings aufwendig zubereitet werden.</p>



<p>Tiere stellen auch die Vermehrung der Eichen sicher. Denn anders als andere Bäume kann die Eiche ihre Früchte nicht per Wind transportieren. Sie gehen direkt neben ihr zu Boden, werden dann aber von Tieren mitgenommen und anderswo eingegraben.&nbsp;<br>Der <strong>Eichelhäher</strong> macht sich sogar die Mühe, in genau bemessenen Abständen Eicheln in den Boden zu pflanzen. Das tut er nicht nur für den winterlichen Futtervorrat, er pflanzt so auch für seine Nachkommen neue Wälder.</p>



<h4 class="wp-block-heading">So wirken Gerbstoffe</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenblatt.jpg" alt="Eiche Gerbstoffe" class="wp-image-1214" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenblatt.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenblatt-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenblatt-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenblatt-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Viele Pflanzen enthalten Gerbstoffe, aber an die Eiche kommt in Sachen Gerbstoffgehalt niemand ran. Ihre Rinde enthält 20 Prozent davon, aber auch die Blätter haben reichlich und sind leichter zu ernten.</p>



<p>Für die Pflanze sind Gerbstoffe ein <strong>Schutz gegen Fäulnis und Bakterien</strong>. Man kann sie verarbeiten und sich die gleiche Wirkweise zu eigen machen.</p>



<p>Gerbstoffe wirken zusammenziehend (oder: adstringierend). Die Oberfläche der Haut wird verdichtet und ausgetrocknet, es bildet sich ein <strong>schützender Film</strong>. Das Austreten von Flüssigkeit (Schweiß oder Blut aus Wunden) wird verringert. <strong>Krankheitserregern wird der Nährboden entzogen und Entzündungen bessern sich</strong>. Schmerzen oder Juckreiz nehmen ab, weil die behandelte Haut unempfindlicher wird. </p>



<p>Gerbstoffe können so <strong>Schleimhäute</strong> (Halsentzündung, Darmprobleme) und <strong><a href="https://pflanzenfrau.de/beltane/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Problemhaut (öffnet in neuem Tab)">Problemhaut</a></strong> (Akne, Ausschlag, nässendes Ekzem) <strong>heilen</strong>.</p>



<p>Innerlich angewendet kann Eichentee bei Durchfall helfen. Wer zu Verstopfung neigt, sollte ihn nur äußerlich anwenden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eichen-Deo</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenlaub.jpg" alt="Laub Eiche" class="wp-image-1215" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenlaub.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenlaub-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenlaub-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eichenlaub-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>10 frische Eichenblätter, 100-150ml Wasser und 1/2 TL Salz pürieren und alles über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag filtern, 1/2 TL Natron dazugeben und in eine Zerstäuberflasche füllen. So lange schütteln, bis das Natron gelöst ist. Das Deo ist etwa einen Monat haltbar, beseitigt Gerüche und beschleunigt die Wundheilung. Man kann es auch wunderbar als Fußspray einsetzen.</p>



<p><strong>Achtung! Bitte nicht auf heller Kleidung verwenden, das kann grüne Flecken geben.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%A4utigamseiche" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Hochzeitseiche (öffnet in neuem Tab)">Hochzeitseiche</a> im Dodauer Forst</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eicheln.jpg" alt="Braeutigamseiche" class="wp-image-1211" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eicheln.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eicheln-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eicheln-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eicheln-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Der einzige Baum mit <strong>eigener Postanschrift</strong> ist eine Eiche. Sie fungiert als <strong>Heiratsvermittlerin</strong>; man kann ihr einen Brief schreiben, wenn man auf Partnersuche ist. Der Briefträger wirft ihn dann in ihr Astloch.<br>Man kann auch direkt zur Eiche gehen und die Briefe lesen, die ihr geschrieben wurden, vielleicht ist der Richtige schon dabei.</p>



<p>Hier ist ihre Adresse: <em>Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin</em>. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-fischbek.jpg" alt="Eiche Fischbek Hamburg" class="wp-image-1210" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-fischbek.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-fischbek-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-fischbek-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-fischbek-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/fruchtbecher-eiche.jpg" alt="Eiche Fruchtbecher" class="wp-image-1213" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/fruchtbecher-eiche.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/fruchtbecher-eiche-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/fruchtbecher-eiche-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/fruchtbecher-eiche-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-elbe.jpg" alt="Eiche Elbe Hamburg" class="wp-image-1208" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-elbe.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-elbe-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-elbe-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/06/eiche-elbe-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Quellen:<br>Fischer-Rizzi, Susanne: Blätter von Bäumen<br>Stumpf, Ursula: Mythische Bäume</p>
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		<title>7 Giersch Rezeptideen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pflanzenfrau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2019 10:23:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzenanwendung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenportraits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du fragst dich, wie du den Giersch (auch Geissfuß genannt) in deinem Garten loswerden kannst? Iss ihn doch einfach auf. Das Kraut ist sehr gesund und schmeckt lecker nach einer ...</p>
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<p>Du fragst dich, wie du den Giersch (auch Geissfuß genannt) in deinem Garten loswerden kannst? Iss ihn doch einfach auf. Das Kraut ist <strong>sehr gesund</strong> und schmeckt lecker nach einer Mischung aus Karotte und Petersilie. <br>In Russland wird er fermentiert und wie Sauerkraut gegessen. In Korea wird er sogar als Gemüse angebaut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Giersch steckt voller Kraft</h2>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="530" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Geissfuss.jpg" alt="Geissfuss" class="wp-image-1186" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Geissfuss.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Geissfuss-300x199.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Geissfuss-768x509.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Geissfuss-100x66.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Giersch ist <strong>sehr vital</strong>. Kaum dass sich der letzte Schnee verzieht, bedeckt er die kahlen Böden mit seinen frisch-glänzenden, freundlich-hellgrünen Blättchen. <br>Jedes dieser zarten Pflänzchen kann mit seinen <strong>unterirdischen Ausläufern </strong>über 3 Quadratmetern Boden verbreiten. <br><strong>Über den Versuch, ihn auszurupfen, kann der Giersch nur lachen.</strong> Gejätet werden stört ihn nicht. Im Gegenteil &#8211; aus jeder abgebrochenen Wurzel treiben gleich mehrere neue Ausläufer.</p>



<p>Egal welcher Boden &#8211; der Giersch fühlt sich wohl! Er mag Stickstoff, kommt aber auch prima ohne zurecht. Er bevorzugt Schatten und Feuchtigkeit, aber auch Trockenheit ist kein großes Problem für ihn.</p>



<p>So robust wie der Giersch ist, so gesund ist er auch. Er enthält riesige Mengen an <strong>Vitamin C</strong> und <strong>Karotin</strong> und viele Spurenelemente. Früher war er bekannt als Heilpflanze gegen Gicht. Auf französisch heißt er auch <em>podagraire</em> – Gichtheiler.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Pflanze wirkt entgiftend und fördert die <strong>Ausscheidung von Purin bzw. der daraus entstehenden Harnsäure</strong>.</h3>



<p><br>Bestimmt hast du jetzt Lust bekommen, deinen Giersch aufzuessen?</p>



<p>Dann hier ein paar Rezept Anregungen:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wildkräuter-Suppe</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsuppe.jpg" alt="Wildkraeutersuppe" class="wp-image-1180" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsuppe.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsuppe-300x225.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsuppe-768x576.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsuppe-100x75.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Geissfuß schmeckt wunderbar z.B. in Kombination mit Kartoffeln. Er ist auch Bestandteil der <a href="https://pflanzenfrau.de/gruene-neune-suppe/">9-Kräuter-Suppe</a>, die traditionell am Gründonnerstag gegessen wird.<br>Man kann klein anfangen, der Suppe erst nur ein bisschen Giersch und viel Gemüse beigeben und die Dosis dann langsam steigern.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Giersch-Bananen-Smoothie</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsmoothie.jpg" alt="Gierschsmoothie" class="wp-image-1178" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsmoothie.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsmoothie-300x225.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsmoothie-768x576.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschsmoothie-100x75.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Die beiden ergänzen sich perfekt! Der eher herb schmeckende Giersch mit der süßen Banane bilden das ideale Team für den Frühstücks-Smoothie. Der liefert gleich morgens wichtige Nährstoffe und hält lange satt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Giersch-Chips</h4>



<p>Lassen sich ganz easy in der Pfanne zubereiten. Man zerkleinert den Geissfuß, brät ihn und legt ihn dann zum Trocknen aus. Eine andere Möglichkeit: mit Öl mischen und bei 160 Grad im Ofen backen, bis er knusprig ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wildkräuter-Salat</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeutersalat-1024x768.jpg" alt="Salat aus Wildkräutern" class="wp-image-1185" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeutersalat.jpg 1024w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeutersalat-300x225.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeutersalat-768x576.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeutersalat-100x75.jpg 100w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeutersalat-864x648.jpg 864w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Ein reiner Giersch Salat schmeckt sehr intensiv und ist eher was für Profis. Mild schmeckenden Salatsorten wie Kopfsalat kann man mit wilden Kräutern aber wunderbare Geschmackstupfer geben. <br>Auch Schafgarbe, Gänseblümchen oder Gundelrebe sind perfekt und können ganz nach Belieben eingestreut werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wildkräuter-Pesto</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeuterpesto.jpg" alt="Wildkraeuterpesto" class="wp-image-1181" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeuterpesto.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeuterpesto-300x225.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeuterpesto-768x576.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Wildkraeuterpesto-100x75.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Für Pesto musst du eigentlich nur Kräuter und Öl mixen. Als mir das klar wurde, habe ich nie wieder fertiges Pesto gekauft. <br>Es ist nicht so lange haltbar wie das aus dem Supermarkt, hat aber dafür auch keine künstlichen Zusatzstoffe und schmeckt besser.<br>Du gibst den Geissfuß (oder andere Kräuter) zusammen mit Öl in den Mixer. Du mixt los und füllst so lange Olivenöl auf, bis du eine streichfähige Masse hast. Würz dein Pesto nach Belieben und füll es in saubere (am besten sterilisierte) Gläser. <br>Auch gehackte Nüsse oder Sonnenblumenkerne machen sich gut im Pesto.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Giersch-Spinat</h4>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschspinat.jpg" alt="Geissfuss Spinat" class="wp-image-1179" srcset="https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschspinat.jpg 800w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschspinat-300x225.jpg 300w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschspinat-768x576.jpg 768w, https://pflanzenfrau.de/wp-content/uploads/2019/05/Gierschspinat-100x75.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p>Spinat essen wir zwar reichlich, er ist aber im Anbau nicht ganz unproblematisch, wie ich <a href="https://pflanzenfrau.de/eisenhaltige-pflanzen/">hier</a> beschrieben habe.</p>



<p>Geissfuß dagegen ist nicht mit Schadstoffen belastet und wächst immer wieder von selbst nach.<br>Er schmeckt milder, wenn man ihn von den Stängeln befreit und nur die Blätter verarbeitet. Die werden verkleinert und ganz kurz gekocht (um nicht zu viele Inhaltsstoffe zu verlieren), danach wird der Spinat mit Hafersahne oder Butter verfeinert.</p>



<p>Auch <a href="https://pflanzenfrau.de/eisenhaltige-pflanzen/">Brennesseln</a> kann man übrigens sehr gut als Spinat essen!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wildkräuter-Essig</h4>



<p>Eine wunderbare Möglichkeit, Kräuter für den Winter haltbar zu machen, ist Essig.<br>Die Giersch-Essig-Herstellung könnte einfacher nicht sein; du gibst das Kraut in eine Flasche, füllst sie mit Essig auf und lässt das Ganze 4 Wochen stehen.</p>



<p>Wenn du dich nicht vegan ernährst, kannst du ihn noch in Omeletts, Aufläufen, Käse-Dips etc. verwenden.</p>



<p>Wie esst ihr euren Giersch am liebsten?</p>



<p>Wenn du dich mit dem Geschmack so gar nicht anfreunden kannst, gibt Geissfuß immer noch als Biomasse genialen Kompost ab.</p>
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